KI im Service
Warum Vernetzung von KI wichtiger ist als Algorithmen

Ein Gastbeitrag von Gerd Bart 4 min Lesedauer

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Viele Unternehmen setzen Hoffnungen in KI, doch sie scheitert oft an isolierten Systemen und fehlender Vernetzung. Warum KI ohne durchgängige Prozesse nicht funktioniert und welche Rolle Plattformen dabei spielen.

KI scheitert oft an isolierten Systemen und fehlender Vernetzung.(Bild:  © Urupong – stock.adobe.com)
KI scheitert oft an isolierten Systemen und fehlender Vernetzung.
(Bild: © Urupong – stock.adobe.com)

Kaum eine Technologiediskussion kommt heute ohne KI aus. Ob Predictive Maintenance, automatisierte Service-Prozesse oder smarte Ersatzteiloptimierung – KI verspricht große Effizienzgewinne. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell: Die meisten Unternehmen kämpfen nicht mit fehlenden Algorithmen, sondern mit isolierten IT-Landschaften.
Maschinen- und Sensordaten existieren zwar, aber sie sind ohne eine sinnvolle Verbindung über verschiedene Systeme verstreut. Das Ergebnis ist eine KI ohne praktischen Nutzen die ein theoretisches Konzept bleibt.

Viele Unternehmen investieren in digitale Lösungen mit KI-Funktionalität – doch oft bleibt das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Nicht, weil KI-Modelle schlecht sind, sondern weil sie mit unvollständigen oder nicht verknüpften Daten arbeiten müssen.
Die Folgen sind Maschinen- und Wartungsdaten, die in separaten Systemen ohne Echtzeit-Abgleich liegen. Außerdem sind Ersatzteillisten und Serviceprotokolle ohne strukturierten Zugriff als PDFs oder Excel-Tabellen abgelegt und Sensordaten existieren, können aber nicht mit anderen relevanten Informationen verknüpft werden. In diesem Umfeld kann KI keine präzisen Vorhersagen treffen, keine Prozesse automatisieren und keinen Mehrwert bieten.