3D-Druck-Kolumne // November Welche Probleme löst 3D-Druck wirklich?
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Die unzähligen Vorteile der Additiven Fertigung sind in der Industrie bereits bekannt, doch nicht immer werden diese erkannt oder passend angewendet. Viel wichtiger ist die Frage, welche Probleme 3D-Druck konkret löst, um diesen sinnvoll einzusetzen.
Im täglichen Umgang mit meinen Maschinenbaukunden und -kundinnen werden die vielen Vorteile für die Technologie zwar gesehen, aber nur selten der tatsächliche Grund für den sinnvollen Einsatz von 3D-Druck erkannt. Als herstellerneutraler Berater in der Additiven Fertigung bekomme ich oft die Aussage zu hören: „Wir kennen die Vorteile und haben uns bereits ausgiebig damit beschäftigt und nach Anwendungen gesucht, aber so richtig sind wir noch nicht vorangekommen.“
Die Aussage lässt deuten, die Vorteile würden doch nicht wie anfangs vorgesehen in die Anwendungen passen, die man im Unternehmen gefunden hat. Als würde etwas fehlen, damit es vollständig Sinn ergibt. Es ist im typischen Maschinenbau zu selten der Fall, dass Bauteile viel leichter sein müssen. Auch die Herstellungskosten sind tatsächlich nicht immer günstiger, als wenn man das Bauteil mal eben konventionell herstellen würde.
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