Netzwerksicherheit
Warum Zero Trust unverzichtbar für die OT-Sicherheit ist

Ein Gastbeitrag von Will Stefan Roth* 5 min Lesedauer

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Über Zero Trust ist bereits viel geschrieben worden. Da Zero Trust kein klar definierter Industrie-Standard ist, stellt jeder Beitrag das Konzept und dessen Funktionsweise ein wenig anders dar. Doch welche Probleme sollen damit überhaupt gelöst werden und wie?

Eine Zero-Trust-Architektur sollte immer prüfen, ob eine Verbindung sicher hergestellt werden kann.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Eine Zero-Trust-Architektur sollte immer prüfen, ob eine Verbindung sicher hergestellt werden kann.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Obwohl Anbieter mit ihrem jeweiligen Fokus oft kreativ umgehen, besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass Zero Trust eine grundsätzliche Umstellung des Zugangs im Netz bedeutet – von der standardmäßigen Gewährung auf die standardmäßige Sperrung des Zugriffs, sofern dieser nicht ausdrücklich erforderlich ist. Ein hochgestecktes Ziel, aber was bedeutet das wirklich?

Eine Zero-Trust-Architektur sollte immer prüfen, ob eine Verbindung sicher hergestellt werden kann, bevor sie einem Rechner oder Benutzer die Verbindung zum Netz erlaubt. Außerdem sollte diese Verbindung nur mit der Mindestzahl der tatsächlich benötigten Ressourcen hergestellt werden, und diese Checks sollten einmal pro Sitzung und nicht nur zu Beginn ausgeführt werden.