IT-Sicherheit Warum Zero Trust nur der Anfang ist
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Vertrauenswürdigkeit in der IT-Sicherheit muss schrittweise aufgebaut und fortwährend überprüft werden. Zero Trust und Zero-Trust-Architekturen werden dabei oft als Allheilmittel für mehr Sicherheit dargestellt, doch sie sind eher eine schrittweise Entwicklung als eine Revolution.
Zero Trust und Zero-Trust-Architekturen (kurz: ZTA) werden oft als Universalheilmittel für IT-Sicherheitsprobleme dargestellt. Stimmt das wirklich – oder handelt es sich eher um ein Buzzword, das uns dazu animieren sollte, den inflationären Gebrauch des Begriffs Trust auf Zero herunterzufahren? Möglicherweise trifft auch etwas in der Mitte zu. Schauen wir uns erst einmal an, was mit Zero Trust genau gemeint ist. Kleiner Spoiler: Die zugrunde liegenden Konzepte sind sinnvoll, aber nüchtern betrachtet gar nicht so revolutionär.
Als erstes fällt auf, dass der Begriff irreführend sein kann: Würden Sie in ein Hochhaus einziehen, das von einem Zero-Trust-Architekten errichtet wurde? Wenn Sie dabei ein unangenehmes Gefühl beschleicht, seien Sie beruhigt: Natürlich muss Architektur weiterhin vertrauenswürdig sein, und auch auf unsere IT-Systeme müssen wir uns verlassen können. Dennoch zielt Zero Trust darauf ab, das heutige Konzept von Trust infrage zu stellen und sich davon zu lösen, gerade um unsere modernen digitalen Umgebungen zu schützen. Der Leitgedanke dabei: Kontrolle ist besser als Vertrauen, und Vertrauen wird zu Vertrauenswürdigkeit. Technisch setzt man unter anderem auf Netzwerksegmentierung und eine strikte Zugriffskontrolle der Nutzer. Doch kommen wir ganz ohne Vertrauen aus?
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