Expertenbeitrag

 Robert Jänisch

Robert Jänisch

CEO & Co-Founder, IOX GmbH

KI am Rand
Warum Edge AI das Potential des Internet of Things steigern wird

Von Sebastian Human 5 min Lesedauer

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Das Internet der Dinge verbindet Geräte nicht nur, es macht sie klug. Künstliche Intelligenz sorgt als technologische Innovation seit einiger Zeit für viel Furore. Wir sind kurz davor, dass unsere kühnsten Vorstellungen von den Möglichkeiten des maschinellen Lernens wahr werden.

Die latenzarme KI-Verarbeitung an der Edge, also am Netzwerkrand, macht neugierig.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Die latenzarme KI-Verarbeitung an der Edge, also am Netzwerkrand, macht neugierig.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Was mit Methoden der künstlichen Intelligenz alles möglich sein könnte, darüber wird gut und viel nachgedacht. Aber erst durch den Einsatz von Edge-AI können wir das Potenzial auch voll nutzen. Ein Hindernis, an dem so einige KI-Ideen scheitern können, ist schließlich oft die fehlende Schnelligkeit.

Wenn die Cloud zu viel Latenz fordert

Das Geheimnis der künstlichen Intelligenz liegt in der Verarbeitung der Daten. Die Sensoren vieler Endgeräte sind in der Lage, Daten aufzunehmen. Dazu gehören in den Smart Homes vor allem Assistenten wie Alexa oder Google Home aber auch die intelligente Lichtsteuerung. Im Bereich des Online-Shoppings, im Kontext von Industrie 4.0 oder im Bereich Healthcare spielen KI-Lösungen ebenso große Rollen. Und das Prinzip ist überall dasselbe: Die Daten werden gesammelt und durch leistungsfähige Algorithmen analysiert. Die erkannten Muster oder herausgefilterten Fehler helfen dabei, Entscheidungen zu treffen oder Prozesse zu automatisieren. Genau hier liegt jedoch die Crux im Cloud Computing. Eine Zentrale ist nämlich nicht immer geeignet.