Brücke zwischen Fertigung und IT
Warum die Konvergenz von Informations- und Operationstechnologie entscheidend ist

Ein Gastbeitrag von Robert Rosellen* 4 min Lesedauer

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Das reibungslose Zusammenspiel von Informationstechnologie und Operationstechnologie ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Industrie 4.0. Nur so lassen sich die aus der Fertigung gewonnen Daten sinnvoll und gewinnbringend nutzen. Wie lassen sich Hürden abbauen?

Um von den Vorteilen durch eine bessere Automatisierung und eine stringentere Abstimmung von OT und IT profitieren zu können, benötigen Unternehmen nun Konzepte, mit denen die Kommunikation zwischen den beiden Systemsphären hergestellt werden kann. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um von den Vorteilen durch eine bessere Automatisierung und eine stringentere Abstimmung von OT und IT profitieren zu können, benötigen Unternehmen nun Konzepte, mit denen die Kommunikation zwischen den beiden Systemsphären hergestellt werden kann.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In den vergangenen drei Jahren hat die deutsche Wirtschaft zunehmend auf ihre eigenen Kapazitäten und Fähigkeiten gesetzt. Dies wird durch die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegt, wonach die Produktion im produzierenden Gewerbe im September 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen ist. Trotzdem kommen viele IIoT-Projekte nicht so voran, wie die Unternehmen es sich wünschen. Einer der größten Bremsklötze dabei ist die Verzahnung von IT und OT. Während die IT alle Technologien zur Datenverarbeitung, wie Soft- und Hardware für Kommunikationssysteme und weitere Services, umfasst, zählen zur OT vorrangig die Komponenten zur Überwachung und Steuerung der Leistung physischer Geräte, Maschinen und Anlagen sowie deren Prozesse.

Effizientere Prozesse durch Smart Manufacturing

Dass IT-Systeme Daten sammeln und analysieren können, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Dennoch wird vielerorts das Potenzial der Operational Technology zur Generierung von Daten nach wie vor verkannt. Dabei lassen sich die Möglichkeiten von smarten Produktionsanlagen nur dann vollumfänglich ausschöpfen, wenn die Daten von OT-Systemen in die IT eingespeist und dort verarbeitet werden. Damit das gelingt, benötigen Betriebe einen umfassenden Überblick über ihre Maschinen und Geräte. Das Problem dabei ist jedoch, die Produktionsumgebung lange Zeit in Silos betrachtet wurde und kaum mit dem Rest des Unternehmens vernetzt war. Zudem sind OT-Anlagen häufig deutlich komplexer als die Büro-IT.