Expertenbeitrag

Prof. Dr.-Ing. Gerrit Sames

Prof. Dr.-Ing. Gerrit Sames

Professor für Allgemeine BWL mit Schwerpunkt Organisation und ERP-Systeme, Technischen Hochschule Mittelhessen

Digitaler Wandel
Warum der Mittelstand bei der Digitalisierung hinterherhinkt

Von Sebastian Human 3 min Lesedauer

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Beim Thema Digitalisierung herrscht in Deutschland, vor allem auch im internationalen Vergleich, Nachholbedarf. Gerade der Mittelstand agiert hier noch immer zurückhaltend. Wo liegen die Gründe für das Zögern und was ließe sich dagegen tun?

Angst vor dem Einstieg: viele Mittelständler zögern noch bei Digitalisierungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Angst vor dem Einstieg: viele Mittelständler zögern noch bei Digitalisierungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Endlich wird es in den Medien fast flächendeckend aufgegriffen: der deutsche Mittelstand steuert auf ein Problem zu. Es wird von fehlender Innovationskraft und fehlender Digitalisierung berichtet. Und das sind dramatische Erkenntnisse. Denn Deutschland lebt nicht von der Innovationskraft und Beschäftigungswirkung der Konzerne, sondern vom Mittelstand.

72 Prozent der Industriebeschäftigten in Deutschland arbeiten in Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeitern. Nur wenige Länder der Erde dürften eine solche Ausprägung mittelständischer Unternehmen haben wie Deutschland. Hier finden wir vielfach die „Hidden Champions“, die in ihrem Segment oft den Weltmarkt dominieren. Warum dann aber diese düsteren Aussagen oder Prognosen? Nun, jahrelang volle Auftragsbücher haben offenbar vielen Entscheidern in den Unternehmen etwas den Blick in die Zukunft verstellt. Jetzt beginnen die Probleme sichtbar zu werden.

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