Mobilfunk
Campusvernetzung: Die Vorteile privater 5G-Netze

Ein Gastbeitrag von Jan Willeke* 5 min Lesedauer

Netzwerke auf Basis von 5G erlauben hohe Datenraten und eine sehr hohe Endgerätedichte. Gleichzeitig punkten sie mit Flexibilität bei Quality of Service, mit Verfügbarkeit und hoher Sicherheit. Wie profitieren Unternehmen hiervon konkret?

Wollen Firmen die Leistungsfähigkeit der fünften Mobilfunkgeneration voll ausschöpfen, ist der Aufbau eines eigenen lokalen Netzes in Deutschland vergleichsweise einfach.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Wollen Firmen die Leistungsfähigkeit der fünften Mobilfunkgeneration voll ausschöpfen, ist der Aufbau eines eigenen lokalen Netzes in Deutschland vergleichsweise einfach.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Geht es um die Vorteile von 5G, stehen in der Öffentlichkeit meist Anwendungen wie autonomes Fahren im Fokus, für die hohe Datenraten und geringe Latenzen nötig sind. Doch das ist längst nicht alles: Als erste Mobilfunkgeneration wurde 5G dazu entwickelt, nicht nur Menschen miteinander zu vernetzen, sondern auch Maschinen und Produkte, Roboter und Sensoren. Menschen, Orte und Dinge also. Das erfordert hohe Flexibilität, Sicherheit und Verfügbarkeit der zugrundeliegenden Technologie. Genau hier liegen die Stärken von 5G beim Einsatz in privaten Campusnetzen.

Garantierte Bandbreite und hohe Sicherheit

Für viele drahtlose Vernetzungsszenarien in Wide Area Networks wird 4G, auch als LTE bekannt, heute schon genutzt. Das gilt etwa im öffentlichen Nahverkehr oder in Rettungsfahrzeugen. Geht es allerdings um Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an Bandbreitenverfügbarkeit und Datensicherheit, können Firmen vom Aufbau eines eigenen lokalen 5G-Netzes profitieren.