Bumerang-Aktion geplant Vorschlag zur aktiven Abwehr von Hackerangriffen erfährt Zustimmung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stößt mit seinen Plänen für eine aktive Cyberabwehr auf Zustimmung, wie die dpa erfahren hat ...

Wir haben Dich! Die Häufigkeit von Cyberangriffen nimmt auch in Deutschland zu, was immensen Schaden bedeutet. Die Politik, allen voran Alexander Dobrindt, will dem Treiben nun einen effizienten Riegel vorschieben. Er stößt auf Zustimmung ...(Bild:  Hacker-Orkus)
Wir haben Dich! Die Häufigkeit von Cyberangriffen nimmt auch in Deutschland zu, was immensen Schaden bedeutet. Die Politik, allen voran Alexander Dobrindt, will dem Treiben nun einen effizienten Riegel vorschieben. Er stößt auf Zustimmung ...
(Bild: Hacker-Orkus)

Mit Blick auf die aktive Abwehr von Cyberattacken geht es darum, die Hacker selber unschädlich zu machen, aus wenn deren Server im Ausland stehen. Der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz merkte an, dass man offen dafür ist. Aber nur, wenn es dem Minister nun endlich ernst damit sei, eine kohärente und rechtsstaatliche IT-Sicherheitspolitik zu verfolgen. Und der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter ist der Meinung, dass die Vorschläge Dobrindts zeigen, wie die Bundesregierung endlich beginnt, dynamischer und proaktiver die wachsenden Bedrohungslagen versucht zu bekämpfen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bejahte, dass es bei der aktiven Cyberabwehr um intervenierende Maßnahmen geht, mit denen ein Angriff am besten gestoppt oder zumindest abgemildert werden soll.

Gegenangriffe auf Hacker gibt es nur nach Völkerrecht

Dabei werden die zum Angriff genutzten informationstechnischen Systeme oder deren Datenflüsse mit informationstechnischen Mitteln manipuliert oder gestört, wie es zu der Idee weiter heißt. Es handele sich aber ausdrücklich nicht um digitale Vergeltungsschläge, bei denen die gesamte IT-Infrastruktur eines mutmaßlichen Angreifers als Ziel betrachtet werde, klingt es aus dem Bundesinnenministerium. Solche Angriffe werden unter Insidern auch als Hack Back bezeichnet. Der Begriff Hack Back werde von der Bundesregierung aber grundsätzlich nicht verwendet, denn zum einen sei er unpräzise und zum anderen unterstelle er Maßnahmen, die nach deutscher Rechtsordnung und auch völkerrechtlich nicht zulässig seien. Dobrindt sagte in einem Handelsblatt-Interview, dass zur Abwehr von Cyberangriffen aus dem Ausland eine Gesetzesänderung vorbereitet, die er 2026 im Kabinett vorstellen will.

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