Expertenbeitrag

 Nicole Segerer

Nicole Segerer

Vice President, Product Management & Marketing, Revenera / Flexera

Kommentar von Nicole Segerer, Flexera
Vier Monetarisierungs-Strategien für das IoT im Vergleich

Von Nicole Segerer 6 min Lesedauer

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Unternehmen fassen im IoT-Geschäft mehr und mehr Fuß. Eine Frage rückt dabei in den Vordergrund: Wie lassen sich IoT-Geräte und -Lösungen sinnvoll monetarisieren? Ein Blick auf vier verbreitete Modelle gibt Orientierungshilfe, welche Strategie zu welchem Produktportfolio passt.

Die Autorin: Nicole Segerer ist Head of IoT Deutschland, Österreich und Schweiz bei Flexera(Bild:  Flexera)
Die Autorin: Nicole Segerer ist Head of IoT Deutschland, Österreich und Schweiz bei Flexera
(Bild: Flexera)

Insbesondere für traditionelle Hersteller von reinen Hardware-Produkten ist die digitale Transformation des Portfolios eine Herausforderung. Geht es darum, Konnektivität herzustellen und Produkte mit neuen softwaregesteuerten Features auszustatten, betreten viele Anbieter Neuland. Die Beispiele reichen vom klassischen Thermostat, das mit dem IoT vernetzt heute die Temperatur von Anlagen regelt, über die bedienbaren Software-Cockpits in modernen Fahrzeugen bis hin zu Lighting-as-a-Service für die Smart City, das Smart Home oder die Smart Factory.

Gleichzeitig verschiebt sich die Monetarisierung: Unternehmen mit einem IoT-Geschäftsmodell erzielen in der Regel 50 Prozent ihres Umsatzes erst nach dem eigentlichen Verkauf ihres Produkts – beispielsweise über Abonnements, zusätzliche Services, spezielle Features oder Updates. Die richtige Monetarisierungs-Strategie kann so schnell über Erfolg oder Misserfolg eines IoT-Produkts entscheiden.