Studie
Viele Mitarbeiter überschätzen die eigene Datenkompetenz

Von Stefan Guggenberger 3 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie legt nahe, dass viele Fachkräfte in der Industrie ihr Know-how im Umgang mit Daten als überdurchschnittlich gut einschätzen, in der Praxis aber kaum Mehrwert daraus generieren können.

Sind deutsche Fachkräfte zu schlecht ausgebildet, um mehrwertige Datenanalysen durchzuführen? Nach eigener Aussage können nur 25 Prozent der ‚Daten-Bearbeiter‘ prädiktive Analysen erstellen.(Bild:  gemeinfrei // Pexels)
Sind deutsche Fachkräfte zu schlecht ausgebildet, um mehrwertige Datenanalysen durchzuführen? Nach eigener Aussage können nur 25 Prozent der ‚Daten-Bearbeiter‘ prädiktive Analysen erstellen.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Eine aktuelle Umfrage des Analytics-Automation-Anbieters Alteryx legt nahe, dass viele Fachkräfte ihr Daten-Know-how falsch einschätzen. So geben 69 Prozent der Befragten an, über eine überdurchschnittliche Datenkompetenz zu verfügen. Gleichzeitig trauen sich aber nur 27 Prozent zu, aus Daten Ableitungen zu treffen, die einen Mehrwert für ihren Arbeitgeber schaffen. Grund dafür könnte sein, dass rund 80 Prozent angeben, nicht das richtige Datentraining am Arbeitsplatz zu erhalten. Zudem schätzen etwa 70 Prozent der Befragten die Zeit für Datenanalysen als nicht ausreichend ein.

„Für die digitale Transformation ist es wichtig, dass eine möglichst breite Mitarbeiterbasis über die richtigen Kompetenzen zum Umgang mit Daten verfügt. Nur wenn Angestellte in allen Abteilungen Daten analysieren und interpretieren können, entsteht Resilienz und die unternehmensweite Fähigkeit, bei Bedarf schnell umzusteuern. Im Moment scheint es so, als würde die Datenkompetenz der Deutschen noch nicht die Fertigkeiten umfassen, die nötig sind, um die Transformation zu bewältigen“, kommentiert Alan Jacobson, Chief Data and Analytics Officer bei Alteryx.

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