Vernetzte Geräte haben im Alltag vieler Menschen weltweit inzwischen einen so hohen Stellenwert, dass zwei Drittel nicht mehr auf sie verzichten möchten. Dieses und weitere Ergebnisse bringt eine neue Studie von Capgemini ans Licht.
Vernetzte Geräte wie Smartwatches sind für viele Menschen nicht mehr wegzudenken.
Laut einer aktuellen Studie sind vernetzte Geräte für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ein essenzieller Bestandteil ihres Alltags geworden. Der Befragung des Capgemini Research Institute mit dem Titel „Connected Products: Enhancing Consumers' Lives with Technology“ zufolge, halten zwei Drittel diese Geräte inzwischen für unverzichtbar, ein Drittel will den eigenen Bestand in diesem Jahr weiter ausbauen. Bei den geplanten Anschaffungen werde Hardware für Gesundheit und Haussicherheit am stärksten nachgefragt.
Gleichzeitig wünschen sich die Befragten von den Herstellern, dass diese mehr Verantwortung für Nachhaltigkeitsaspekte wie Elektronikschrott und den Datenschutz übernehmen. Für die Studie wurden weltweit 10.000 Verbraucher und Verbraucherinnen aus 13 Ländern befragt.
Unterhaltung und Mobilität dominieren
Das Ranking der beliebtesten vernetzten Geräte führt laut der Studie die Unterhaltungselektronik an. Demnach nennen vier von fünf Befragten bereits ein vernetztes Unterhaltungssystem wie Smart-TV oder Gaming-Systeme ihr Eigen.
Etwas mehr als die Hälfte, knapp 60 Prozent, besitzt ein vernetztes Fahrzeug. Hier merken die Studienverantwortlichen allerdings an, dass diese Zahlen zwischen einzelnen Ländern stark variieren. Die meisten der sogenannten connected cars seien mit 77 Prozent in den USA unterwegs. Die wenigsten vernetzten Fortbewegungsmittel finden sich mit 38 Prozent auf Kanadas Straßen. Deutschland liegt mit 55 Prozent im weltweiten Durchschnitt.
Immer dabei: Wearables und Sprachassistenz
Für die steigende Akzeptanz vernetzter Geräte dürfte auch die zunehmend vereinfachte Interaktion mit der Hardware verantwortlich sein. 85 Prozent der Befragten geben an, Sprachassistenzsysteme entweder zu Hause, über das Smartphone oder im Auto zu nutzen. Bei den Gesprächsthemen dominiere die Suche nach Produkten und Dienstleistungen.
Da 71 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher gleichzeitig jedoch ihre Bildschirmzeit reduzieren möchten, seien sie bereit, Wearables - wie Smart Watches, Gesundheitsgeräte oder intelligente Brillen - als Alternative zum Mobiltelefon zu testen. Gerade im Gesundheitsbereich gehören tragbare Geräte zu den beliebtesten geplanten Anschaffungen des anstehenden Jahres. Von den Befragten glauben 60 Prozent, dass vernetzte Produkte wie Gesundheits-Wearables oder -Tracker ihnen dabei helfen können, die eigene Gesundheit zu erhalten und zu verbessern. 29 Prozent planen den Kauf eines solchen Geräts in diesem Jahr.
Interoperabilität, Datenschutz und Nachhaltigkeit zeigen Verbesserungspotenzial
Speziell die Navigation zwischen verschiedenen Geräte-Ökosystemen stelle für viele Nutzerinnen und Nutzer allerdings eine Herausforderung dar. 65 Prozent monieren das Fehlen einer zentralen Schnittstelle für alle verbundenen Geräte. Interoperabilität und Benutzerfreundlichkeit sollten daher für Hersteller in den Fokus ihrer Entwicklungen rücken.
Call for Papers
Teilen Sie Ihr Wissen bei Future of Industrial Usability
Sie verfügen über UX-Expertise und wissen nicht nur welche Hürden einer gelungenen Industrial Usability im Wege stehen, sondern auch, wie man sie erfolgreich nimmt? Dann werden Sie ein aktiver Teil von Future of Industrial Usability und teilen Ihre Erfahrungen – gute wie schlechte – mit den Teilnehmer:innen unseres Events.
Als Referent:innen sind alle eingeladen, die die Bedeutung von gelungenen Nutzungserlebnissen erkannt und Lust darauf haben, ihr UX-Wissen mit unserem Fachpublikum zu teilen.
Angesichts der notwendigen ökologischen Transformation scheint auch das Bewusstsein für den entstehenden Elektroschrott sowie den CO2-Fußabdruck bei den Konsumenten und Konsumentinnen zu wachsen. Laut der Studienergebnisse sind sich 68 Prozent im Klaren über die Umweltkosten von Elektroschrott. 59 Prozent interessieren sich für den CO2-Ausstoß, den vernetzte Produkte auch schon in Produktion und Betrieb verursachen.
Auch hier wollen zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher die Hersteller stärker in die Pflicht nehmen. Ein Problem sei laut der Befragten der Mangel an Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten für Elektroschrott. Die Hälfte der Studienteilnehmer und – teilnehmerinnen gibt außerdem zu Protokoll, dass sie veraltete Technologieprodukte besitze, die sie nicht sicher entsorgen kann.
Mit wachsender Sorge betrachten die Menschen laut der Studienverantwortlichen auch das Thema Datenschutz bei vernetzten Geräten. Lediglich 36 Prozent zeigen sich hiermit zufrieden. Prinzipiell hätten die User bei Geräten für den Gesundheitsbereich zwar großes Vertrauen in die Daten, die von Wearables generiert werden. Doch 56 Prozent befürchten gleichzeitig, dass Unternehmen über die vernetzten Geräte auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen können.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Für diese Studie befragte das Capgemini Research Institute 10.000 Verbraucher über 18 Jahren in 13 Ländern des asiatisch-pazifischen Raums, Europas, Großbritanniens und Nordamerikas. Die Befragung fand im November 2023 statt. Zudem wurden ausführliche Interviews mit Führungskräften aus der Branche geführt, die im Bereich der vernetzten Technologien tätig sind.