Chip-Implantat
Darum ist der Chip unter der Haut schon kein Trend mehr

Ein Gastbeitrag von Lukas Schmitz* 3 min Lesedauer

Zwischen 5.000 und 10.000 Menschen in Deutschland haben sich einen Chip implantieren lassen. Grund dafür ist meist eine einfache und schnelle Bezahlung. Wie funktioniert der Chip unter der Haut? Was sind die Vorteile? Und warum ist dier Trend bereits veraltet?

Bezahlen mittels Implantat? Was absurd scheint, ist eigentlich schon gar kein richtiger Trend mehr.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Bezahlen mittels Implantat? Was absurd scheint, ist eigentlich schon gar kein richtiger Trend mehr.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Will man sich diesem Thema nähern, ist es hilfreich, zunächst die zugrundeliegende Technik zu betrachten. Zu Bezahlungszwecken wird für das Implantat im Normalfall ein NFC-Chip verwendet, in manchen Fällen auch ein RFID-Chip. Dieser Chip befindet sich in einem sterilen Röhrchen, damit ein Schaden für den Körper ausgeschlossen werden kann. Derzeit werden solche Eingriffe in dermatologischen Praxen aber auch Tattoo- oder Piercing-Studios durchgeführt.

Die meisten Menschen, die sich für ein solches Implantat entscheiden, wählen dafür die Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger oder die Innenseite des Unterarms. Kosten im Wert von 160 bis 350 Euro müssen für den Eingriff eingeplant werden. Der eingesetzte Chip muss nicht aufgeladen werden, er benötigt weder Batterie noch Akku. Stattdessen bezieht er die benötigte Energie von der Gegenquelle, wie zum Beispiel dem Zahlungsterminal. So hält man für den Bezahlvorgang also einfach den Unterarm beziehungsweise die Hand an das Kartenlesegerät; in etwa so, wie wenn man mit Smartphone oder Smartwatch bezahlt.

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