E-Mail-Angriffe
Unternehmen erreichen pro Jahr mehr als 700 Social-Engineering-Attacken

Von Stefan Guggenberger 2 min Lesedauer

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Spear-Phishing-Angriffe die auf Social-Engineering setzen, treiben Sicherheitssysteme zunehmend an ihre Grenzen und attackieren einzelne Mitarbeiter. Welche Taktiken die Betrüger aktuell einsetzen und welche Zielgruppen sie haben, zeigt der Spear-Phishing-Report.

Bei E-Mail-Angriffen verschicken Hacker häufig Mails im Namen von bekannten Unternehmen wie Microsoft oder DHL.(Bild:  gemeinfrei // Unsplash)
Bei E-Mail-Angriffen verschicken Hacker häufig Mails im Namen von bekannten Unternehmen wie Microsoft oder DHL.
(Bild: gemeinfrei // Unsplash)

E-Mail-Angriffe wie Spam oder Malware sind für Unternehmen keine neue Bedrohung und deshalb haben viele in den Schutz vor solchen Angriffen investiert. Wie Barracuda Networks im Spear-Phishing-Report Vol. 6 festhält, werden die Attacken jedoch immer komplexer und setzen herkömmliche Sicherheitssysteme außer Kraft. Statt wie früher massenweise Malware zu verschicken, nutzen die Angreifer heute einzelne Phishing-E-Mails, die Social-Engineering-Komponenten enthalten. So können verbreitete Schutzmechanismen, die sich auf Regeln, Richtlinien, Erlaubnis- und Sperrlisten oder Signaturen berufen, von den Kriminellen überlistet werden. Insgesamt haben die Forscher bei Barracuda 13 unterschiedliche Arten der E-Mail-Bedrohungen ermittelt, wobei diese von breit gestreuten Angriffen wie Spam und Malware bis zum zielgerichteten Identitätsmissbrauch reichen.

Wichtige Entwicklungen aus dem Spear-Phishing-Report:

  • 10 Prozent der Social-Engineering-Angriffen beruht auf Business-E-Mail-Compromise (Hacker verschaffen sich Zugang zu E-Mail-Konten).
  • Bei 43 Prozent der Phishing-Angriffe geben sich die Kriminellen als Mitarbeiter von Microsoft aus.
  • Ein durchschnittliches Unternehmen wird pro Jahr mit mehr als 700 Social-Engineering-Angriffen konfrontiert.
  • 20 Prozent der Business-E-Mail-Compromises zielt auf Vertriebsmitarbeiter ab.
  • 77 Prozent der Business-E-Mail-Compromise zielt auf Mitarbeiter außerhalb der Finanz- und Führungsebene ab.
  • IT-Mitarbeiter sind in einem Jahr das Ziel von durchschnittlich 40 gezielten Phishing-Angriffen.
  • Geschäftsführer erhalten 57 gezielte Phishing-Angriffe pro Jahr
  • Der Identitätsmissbrauch im Kontext von Kryptowährungen stieg zwischen Oktober 2020 und April 2021 um 192 Prozent.

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie im kostenlos zugänglichen Spear-Phishing Report.

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