Pilz-Power Empa-Forschende entwickeln biologisch abbaubare Pilzbatterie mit 3D-Druck

Quelle: Empa 1 min Lesedauer

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Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt präsentieren eine Pilzbatterie, die sich selbst abbaut und als umweltfreundliche Energiequelle für Sensoren dient. Hergestellt wird sie mittels 3D-Druck.

Die 3D-gedruckte Pilz-Elektrode.(Bild:  Empa)
Die 3D-gedruckte Pilz-Elektrode.
(Bild: Empa)

In einem dreijährigen Forschungsprojekt hat das Empa-Labor Cellulose and Wood Materials eine neuartige Pilzbatterie entwickelt, die in der Lage ist, elektrische Energie aus lebenden Pilzen zu erzeugen. Die Forscherinnen und Forscher, unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, kombinieren zwei Pilzarten in einer mikrobiellen Brennstoffzelle, die eigenständig mit Nährstoffen versorgt werden kann.

Empa-Forscher Gustav Nystroem mit der Pilzbatterie, die von einer Bienwachskapsel umschlossen ist.(Bild:  Empa)
Empa-Forscher Gustav Nystroem mit der Pilzbatterie, die von einer Bienwachskapsel umschlossen ist.
(Bild: Empa)

Die Batterie erzeugt zwar nur geringe Mengen Strom, reicht jedoch aus, um beispielsweise einen Temperatursensor mehrere Tage zu betreiben. Diese Sensoren sind besonders in der Landwirtschaft und der Umweltforschung von Bedeutung, wo sie zur Überwachung von Bedingungen eingesetzt werden. Ein wesentlicher Vorteil der Pilzbatterie ist ihre vollständige biologische Abbaubarkeit und die Ungiftigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Batterien.

Die Pilzbatterie wird durch 3D-Druck hergestellt, wobei spezielle Cellulose-Tinte verwendet wird, die den Pilzen als Nährstoffquelle dient. Die Entwicklung der Batteriezellen stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar, da hier Mikrobiologie, Materialwissenschaft und Elektrotechnik vereint werden. Die Forscher planen, die Leistung und Langlebigkeit der Batterien zu verbessern und weitere Pilzarten für die Energieerzeugung zu erforschen.

Mit dieser innovativen Technologie könnte ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Energiequellen gemacht werden, da Pilze bisher in der Materialwissenschaft wenig erforscht sind.

Für die Erstellung dieses Texts wurde unter anderem KI genutzt.

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