IoT-Security
Transparenz und Automatisierung: Cyberrisiken in der Industrie besser managen

Von Maximillian Gilg* 4 min Lesedauer

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Konvergente Netze aus Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) sind bereits vielerorts Realität. Zuvor isolierte Netzwerke für industrielle Steuerungssysteme (ICS) sind dadurch nicht nur komplexer geworden - sondern auch stärker gefährdet.

Die Verschmelzung von IT und OT kann abgesichert werden, indem man Netzwerkanomalien, beispielsweise ausgelöst durch einen unerwünschten Eindringling, zweifelsfrei und automatisiert identifiziert.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Die Verschmelzung von IT und OT kann abgesichert werden, indem man Netzwerkanomalien, beispielsweise ausgelöst durch einen unerwünschten Eindringling, zweifelsfrei und automatisiert identifiziert.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Diese Entwicklung und das explosionsartige Wachstum von IoT-Geräten haben dafür gesorgt, dass es um die Transparenz in solchen Netzen eher schlecht bestellt ist. Industrielle Netzwerke, die beispielsweise kritische Infrastruktursysteme versorgen, sind dadurch anfällig für Hackerangriffe und jedwede Art von Cyberbedrohungen.

Das Risiko von Cyberangriffen auf OT-Netzwerke ist verglichen mit anderen Bereichen beispiellos. Der Grund: Alternde, wenn nicht gar überalterte ICS-Systeme verschmelzen mit IoT-geprägten Unternehmens- und Industrienetzwerken aller Art. Eine brisante Mischung. Betreiber und Cybersicherheitsverantwortliche sehen sich mit einem Bündel von Risiken und Folgen konfrontiert. Dazu zählen Einnahmeverluste aufgrund ungeplanter Ausfallzeiten, die mangelnde Fähigkeit Datenschutzverletzungen rechtzeitig einzudämmen, die zunehmende Arbeitsbelastung im Bereich Security Operations und das Damokleschwert potenzieller Compliance-Verstöße, um nur einige zu nennen.