Datenschutz
Startups haben Probleme mit der DSGVO

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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Viele "Jungunternehmen" haben Probleme mit der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das hat der Digitalverband Bitkom herausgefunden. Auch im deutschen Mittelstand scheint man mit dem Thema DSGVO noch immer recht lässig umzugehen - so eine FORSA-Umfrage.

Bis zum 25. Mai 2018 müssen die Vorgaben der EU-DSGVO in den Unternehmen umgesetzt sein.(Bild:   / CC0)
Bis zum 25. Mai 2018 müssen die Vorgaben der EU-DSGVO in den Unternehmen umgesetzt sein.
(Bild: / CC0)

Am 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist für die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dann müssen alle Unternehmen die Vorgaben umgesetzt haben. Doch sind die meisten Startups davon aber noch ein gutes Stück entfernt, wie eine aktuelle Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups zeigt.

Demnach gibt jedes elfte (neun Prozent) an, die Umsetzung bereits abgeschlossen zu haben. Weitere 41 Prozent haben zumindest bereits erste Maßnahmen begonnen oder umgesetzt. In jedem dritten Startup (32 Prozent) ist man bislang aber gerade erst dabei, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ohne Maßnahmen eingeleitet zu haben. Und rund jedes Siebte (15 Prozent) hat noch großen Nachholbedarf: Elf Prozent haben zwar von der DSGVO gehört, aber noch nichts unternommen, drei Prozent wissen gar nichts von den neuen Regeln und 1 Prozent ist informiert, hat sich aber bewusst entschieden, sich nicht weiter damit zu beschäftigen.

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