Expertenbeitrag

 Nicole Segerer

Nicole Segerer

Vice President, Product Management & Marketing, Revenera / Flexera

Zwischen „alles digital“ und „Business-as-Usual“
Softwareindustrie in der Hybrid-Falle?

Von Marlene Mahlo 5 min Lesedauer

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Digitalisierung allein ist kein Erfolgskonzept. IoT-Unternehmen müssen für sich die richtige Monetarisierungsstrategie finden. Die Antwort: Hybrid-Ansätze.

Auf dem Weg zur Digitalisierung setzen die meisten Unternehmen auf unterschiedliche Geschäftsmodelle.(Bild:  Flexera)
Auf dem Weg zur Digitalisierung setzen die meisten Unternehmen auf unterschiedliche Geschäftsmodelle.
(Bild: Flexera)

In Sachen Innovationsgeschwindigkeit kann es wohl keine Branche mit der Softwareindustrie aufnehmen. Anbieter bringen neue SaaS- und Cloud-basierte Lösungen auf den Markt, während Gerätehersteller und IoT-Unternehmen ihr Portfolio um softwarebasierte und datengesteuerte Services ausweiten. Dabei ist klar: Jede Innovation braucht ein eigenes Geschäftsmodell, will sie sich langfristig halten. Die Mehrheit hat jedoch mit der Komplexität der Deployment und Preis-Modelle zu kämpfen, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Viele Gerätehersteller und IoT-Unternehmen suchen daher fieberhaft nach passenden Lizenzierungs- und Preismodellen.

Die Auswahl ist groß und wird mit jeder neuen Technologie komplexer. Umso wichtiger ist es, tatsächlich zu verstehen, wie Produkte und Services von Anwendern genutzt werden. Nur wenn der Kunde einen Mehrwert sieht, wird er auch bereit sein einen höheren Preis zu zahlen. Hier das richtige Maß zu treffen ist ein Balanceakt, der kontinuierliche Anpassung und hohe Flexibilität in der Monetarisierung voraussetzt.