Nachweis von Best Practices
Die Bedeutung von SOC-Audits für die Vertrauensbildung beim Kunden

Ein Gastbeitrag von Andreas Müller* 5 min Lesedauer

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Ein SOC-Audit hilft Unternehmen, ihre Cybersicherheits- und Datenschutzstandards transparent zu machen und Kundenvertrauen zu gewinnen. Besonders für SaaS-Unternehmen und regulierte Branchen ist ein SOC-Bericht ein wertvolles Werkzeug, um Best Practices nachzuweisen.

Ein SOC-Audit ist ein Prüfverfahren, das Unternehmen hilft, ihre Cybersicherheits- und Datenschutzstandards transparent zu machen und dadurch das Vertrauen ihrer Kunden zu gewinnen(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Ein SOC-Audit ist ein Prüfverfahren, das Unternehmen hilft, ihre Cybersicherheits- und Datenschutzstandards transparent zu machen und dadurch das Vertrauen ihrer Kunden zu gewinnen
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Unternehmen, die ihren Kunden zeigen wollen, dass sie über ein solides Cybersicherheits- und Datenschutzprogramm verfügen, haben die Möglichkeit, sich einem SOC-Audit unterziehen. Die System- und Organisationskontrollen (kurz: SOC) sind zwar kein vorgeschriebenes Rahmenwerk wie NIST 853 oder ISO 27001 oder eine obligatorische Compliance-Anforderung, aber mit ihnen lassen sich eine Reihe von Best Practices nach einem unvoreingenommenen und transparenten Rahmen bewerten. Mit dem Berichtsrahmen des SOC-Audits können Unternehmen Dritten gegenüber Tiefe und Transparenz bieten und nachweisen, dass für die von ihnen gelieferten Produkte und Dienstleistungen spezifische Kontrollen definiert wurden.

SOC-Berichte werden in der Regel an Kunden und nicht an Aufsichtsbehörden ausgehändigt, damit diese das Risiko eines Kaufs bewerten können. Dabei kommen SOC-Zertifizierungen vor allem SaaS-Unternehmen zugute, insbesondere solchen, die auch an regulierte Branchen verkaufen. Die SOC-Zertifizierung wirkt sich direkt auf den Umsatz aus, da viele Kunden nur mit Anbietern zusammenarbeiten wollen, die ein SOC-Audit bestanden haben.