Administration, IT und Fertigung
So lassen sich Prozessketten transparent machen

Von Björn Richerzhagen, Ellen-Christine Reiff* 4 min Lesedauer

Es klingt fast wie eine Selbstverständlichkeit, aber der erste Schritt in die Digitalisierung beginnt mit der Kenntnis über die eigene Tätigkeit und die eigenen Prozesse. Aus der IT bekannte Modellierungssprachen können hierfür ein Lösungsansatz sein.

Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung beginnt mit der Kenntnis über die eigene Tätigkeit und die eigenen Prozesse. Detaillierte und vor allem durchgängige Beschreibungen aller relevanten Abläufe vom Auftragseingang über die Fertigung bis zum Warenausgang bilden hierfür die Grundlage. (Bild:  ©GaudiLab; Shutterstock 1110549236)
Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung beginnt mit der Kenntnis über die eigene Tätigkeit und die eigenen Prozesse. Detaillierte und vor allem durchgängige Beschreibungen aller relevanten Abläufe vom Auftragseingang über die Fertigung bis zum Warenausgang bilden hierfür die Grundlage.
(Bild: ©GaudiLab; Shutterstock 1110549236)

Mit Modellierungssprachen lassen sich heute nicht nur administrative, sondern auch fertigungstechnische Abläufe in den verschiedenen industriellen Branchen nachvollziehbar darstellen, dokumentieren und schlussendlich digitalisieren, um die Produktion effizienter zu gestalten.

In den vergangenen Jahren hat sich Business Prozess Management (BPM) vorwiegend auf den Dienstleistungsbereich konzentriert; Banken, Versicherungen oder Telekommunikations-Unternehmen kommen heute praktisch nicht mehr ohne BPM-Technologie für ihre unzähligen Prozesse aus. Mittlerweile ist dieses Vorgehen ausgereift und hat öffentliche Standards etabliert, die herstellerunabhängig genutzt werden können.