Künstliche Intelligenz
Smarte Stores: KI verändert den Handel

Von Sebastian Human 2 min Lesedauer

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Smarte Algorithmen krempeln Läden und Supermärkte um: Wie sich der stationäre Handel mit Künstlicher Intelligenz im Wettbewerb besser behauptet.

Nie mehr Lücken im Kühlregal: Der stationäre Handel lässt sich vielerorts bei seiner Warendisposition von Künstlicher Intelligenz unterstützen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Nie mehr Lücken im Kühlregal: Der stationäre Handel lässt sich vielerorts bei seiner Warendisposition von Künstlicher Intelligenz unterstützen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Hat Ihnen in der Umkleidekabine schon einmal ein smarter Spiegel die zum neuen Mantel passenden Accessoires vorgeschlagen? Gut möglich, denn erste Modehändler experimentieren bereits damit. Und auch in anderen Handelssparten ist Künstliche Intelligenz (KI) im Service auf dem Vormarsch: In manchen Elektronikmärkten können sich Kunden von einem Roboter zum richtigen Regal begleiten lassen. Und smarte Kameras registrieren inzwischen in einigen Geschäften, welche Artikel die Käufer aus dem Regal nehmen und ordern diese automatisch nach. Lange Zeit hat vor allem der Online-Handel KI-Systeme für sich zu nutzen gewusst. Dieser verbessert mit ihnen sein Empfehlungsmarketing, steuert die Suchergebnisse oder gestaltet seine Preise intelligent.

Mit KI den Kunden überraschen

Jetzt aber zieht der stationäre Handel nach. Künstliche Intelligenz wird ihn in den nächsten Jahren maßgeblich verändern. Nicht nur, weil Unternehmen mit Hilfe maschinellen Lernens ihre Kundenansprache optimieren, ihre Backend-Prozesse automatisieren und die Warenbestände vorausschauend kontrollieren können. Sondern auch, weil sie mit KI ihre Kunden überraschen, aus dem Einkauf im Laden ein Erlebnis machen und sich damit im Wettbewerb mit den Online-Giganten besser behaupten können. Denkbar sind hier etwa Augmented- und Virtual Reality-Anwendungen (AR/VR), Service-Roboter am POS und Navigationssysteme in großen Supermärkten. Oder eine intelligente Schaufensterscheibe, die Erscheinungsbild und Körpermaße der Passanten analysiert und anschließend Vorschläge für passende Kleidungsstücke einblendet. Auch mit personalisierten Produkthinweisen kann der stationäre Handel punkten, weil der Kunde dann beispielsweise vor dem Regal Hinweise auf Allergene erhält, wenn die persönlichen Kundendaten hinterlegt sind.

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