Cybersecurity
Schwachstelle SCADA: So lassen sich Industrie 4.0 Umgebungen absichern

Von Ines Stotz 4 min Lesedauer

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Die Zahl der registrierten Cyberangriffe wächst. Ständig werden neue Schadprogramme ins Netz gespeist, um fremde Daten auszuspähen. Besonders für kritische Infrastrukturen aber auch für die Fertigungsindustrie sind diese Attacken gefährlich, denn Hacker begnügen sich nicht mit den Daten, sondern versuchen ganze Steuerungen zu übernehmen.

Um die Schwachstellen der SCADA-Systeme erfolgreich zu schließen, ist eine Erweiterung der bisherigen IT-Sicherheitsstrategie unerlässlich.(Bild:   / CC0)
Um die Schwachstellen der SCADA-Systeme erfolgreich zu schließen, ist eine Erweiterung der bisherigen IT-Sicherheitsstrategie unerlässlich.
(Bild: / CC0)

Im Jahr 2010 wurde der Weltöffentlichkeit zum ersten Mal die Möglichkeit eines Angriffs auf SCADA-Systeme vor Augen geführt. In den Kontroll- und Steuerungsanlagen des iranischen Atomprogramms war es zu Systemabstürzen und Störungen gekommen. Eine Überprüfung der SCADA-Netze wurde eingeleitet. Schon nach kurzer Zeit stand fest: ein Virus – später bekannt unter dem Namen Stuxnet – hatte die Überwachungs- und Steuerungssysteme befallen. Mit der Cyberattacke hatten die Angreifer die atomare Aufrüstung des Iran verzögert und Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Doch nicht nur im Iran, weltweit waren Anlagen mit Stuxnet infiziert worden.

Das Beispiel macht deutlich, dass Angriffe auf SCADA-Systeme kein Problem sind, das isoliert betrachtet werden kann. Längst haben Angriffe auf Anlagenkontrollsysteme auch die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Das wohl bekannteste Beispiel dürfte der Angriff auf ein Stahlwerk im Jahr 2014 sein.

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