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SAP-Lizenzierung: Wie Unternehmen Kosten sparen

Ein Gastbeitrag von Andreas Knab* 4 min Lesedauer

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SAP-Systeme kommen zwar in vielen Unternehmen zum Einsatz, doch die entsprechende SAP-Lizenzierung gibt es nicht. So verfügt jeder Betrieb über individuelle Typen und Kombinationen. In Sachen Lizenzierung gilt es daher, ein paar grundlegende Dinge zu beachten.

Firmen sollten vorhandene Lizenzen und Berechtigungen regelmäßig überprüfen.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Firmen sollten vorhandene Lizenzen und Berechtigungen regelmäßig überprüfen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Das Thema SAP-Lizenzierungen rückt in Unternehmen immer dann in den Fokus, wenn beispielsweise neue Benutzer hinzukommen, bestehende Lizenzen erweitert werden oder der jährliche Vermessungstermin ansteht. Hier kommt es oftmals zu Über- und Nach-Lizenzierungen. Diese können Unternehmen mit wenig Aufwand vermeiden.

Mit Vorlauf und konkreten Wünschen in die Verhandlung gehen

Unternehmen sollten sich nicht erst mit dem Lizenzmanagement auseinandersetzen, wenn der Vermessungstermin kurz vor der Tür steht. Denn dann drängt die Zeit. Um auf Augenhöhe zu verhandeln, brauchen Unternehmen ausreichend zeitlichen Vorlauf und fundierte Informationen zu den wirklich notwendigen Lizenztypen. Verlässt sich die Administration blind darauf, dass über das Jahr die richtigen Lizenzen verteilt wurden, sorgt das spätestens bei der SAP-Vermessungsaufforderung für hastige Nachkäufe. Ausgehandelte Unternehmensrabatte gehen dann häufig verloren und es werden Listenpreise aufgerufen. Daher empfiehlt es sich, proaktiv und mit konkreten Lizenzwünschen auf SAP zuzugehen. Ist das Angebot nicht zufriedenstellend, haben Unternehmen noch ausreichend Zeit, um nachzujustieren oder sich nach Alternativen umzusehen.