Hacken gegen Cyber-Gangster
Public Cloud macht Industrieanlagen sicherer

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

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Vernetzte Produktionsanlagen steigern nicht nur die Wertschöpfung, sie machen Unternehmen auch anfälliger für Hacker-Attacken. Schlagen Cyber-Kriminelle zu, bringen sie bisweilen komplette Maschinenparks unter ihre Kontrolle. Sicherheitsexperten greifen auf Clouds zurück, um Industrieanlagen zu schützen.

Koramis setzt auf die Open Telekom Cloud, um die Schwachstellen in Überwachungs- und Steuerungssystemen (SCADA) gezielt aufzudecken.(Bild:  Deutsche Telekom)
Koramis setzt auf die Open Telekom Cloud, um die Schwachstellen in Überwachungs- und Steuerungssystemen (SCADA) gezielt aufzudecken.
(Bild: Deutsche Telekom)

Egal ob Roboter, Ventil, Sensor oder Motor: In der Industrie 4.0 sind alle Komponenten vernetzt. Cyber-physische Produktionssysteme sind digital verzahnt – ihr größter Vorteil und zugleich ihr größter Schwachpunkt. Denn: „Faktisch jedes Gerät in einer Fabrik wird in Zukunft über eine IP-Adresse erreichbar sein – auch für Hacker, die nun vernetzte IoT-Systeme und Produktionsanlagen ins Visier nehmen könnten“, sagt Marco Di Filippo, Senior Cyber Security Engineer bei Koramis.

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Der auf Industrial Security spezialisierte Dienstleister mit Sitz in Saarbrücken beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Das Team aus Ingenieuren und Informatikern hackt beruflich die Industrieanlagen seiner Auftraggeber, spürt Schwachstellen auf und leitet Schutzmaßnahmen ab. Zu den Kunden von Koramis zählen beispielsweise Unternehmen aus der Energie- oder Automobilbranche. Dazu setzen die Saarbrücker auf die Cloud, um reale Produktionslandschaften samt IT-Systemen identisch virtuell zu simulieren.

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