Expertenbeitrag

 Harald Jungbäck

Harald Jungbäck

Produktmanager für Rechenzentrums-Verkabelungsysteme, Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG

Edge-Computing
Ohne Glasfaser kein Edge-Computing

Von Harald Jungbäck 7 min Lesedauer

Im Bereich des Industrial Internet of Things (IIoT), aber auch im Zusammenhang mit der fortschreitenden digitalen Transformation sowie zukunftsorientierten Anwendungen wie dem Autonomen Fahren, fallen immer häufiger Schlagworte, wie Fog- oder Edge-Computing. Tatsächlich ein neuer Ansatz oder „alter Wein in neuen Schläuchen“?

Autonomes Fahren, IoT, Industrie 4.0, Digitalisierung – kommende Megatrends erfordern extrem performante, echtzeitfähige Glasfasernetze. (Bild:   / CC0)
Autonomes Fahren, IoT, Industrie 4.0, Digitalisierung – kommende Megatrends erfordern extrem performante, echtzeitfähige Glasfasernetze.
(Bild: / CC0)

Daten, Daten und noch mehr Daten. Industrie 4.0, die Smart Factory sowie IoT und IIoT tragen maßgeblich zum exponentiellen Wachstum der Datenberge bei. Auch gesellschaftliche Veränderungen treiben das Datenwachstum. Schon heute lebt gut die Hälfte der Menschheit in Städten – ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Das verlangt nicht zuletzt nach modernen Verkehrskonzepten, damit es im urbanen Umfeld nicht zum Verkehrskollaps kommt. Die Smart City der Zukunft braucht eine Kombination von Lösungen, die einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) mit dem Individualverkehr sowie autonomen Fahrzeugen koppelt. Auch Radfahrer und Fußgänger müssen in die Überlegungen für zukunftsweisende Verkehrskonzepte mit einbezogen werden. Das erfordert eine schnelle und individuelle Datenerhebung und -verarbeitung am Ort des Geschehens. Nur so können alle Beteiligten von den Konzepten für die moderne Stadt profitieren. Flächendeckend verfügbare, schnelle Glasfasernetze und das kommende 5G-Mobilfunknetz sind die Voraussetzung für diese Applikationen.