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Offene Automatisierung: Die Zeit ist reif für eine neue Ära

Von Ines Stotz 7 min Lesedauer

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Die Zukunft wird smart. Digitalisierung revolutioniert unseren Alltag. Auch die bisher bewährte Art zu produzieren. Das Problem: Insellösungen bremsen den Innovationsschub und schränken Produktivität und Agilität ein. Deshalb plädiert Schneider Electric jetzt für eine neue Ära: Die der offenen Automatisierung.

Das Stahlskelett des über 100 Jahre alten Schöneberger Gasometers steht, als Symbol für die vergangene Energieversorgung, inmitten des Berliner Euref-Campus – heute als Symbol der Energiewende. (Bild:  Schneider Electric)
Das Stahlskelett des über 100 Jahre alten Schöneberger Gasometers steht, als Symbol für die vergangene Energieversorgung, inmitten des Berliner Euref-Campus – heute als Symbol der Energiewende.
(Bild: Schneider Electric)

Was für eine Aussicht: Die 78 m Höhe auf das Gasometer in Schöneberg auf über 400 Stufen zu erklimmen, hat sich gelohnt – mit einem 360°-Panoramablick über die Hauptstadt. Der Himmel scheint zum Greifen nahe, die Zukunft liegt dem Besucher buchstäblich zu Füßen. Denn der denkmalgeschützte Speicher für Stadtgas steht inmitten des Euref-Campus – einem Ort mit eigenem Geist. Das Stadtquartier dient seit gut zehn Jahren als eine Art Reallabor für Klimaschutz, Mobilität und Energieeffizienz. Hier wird smarte Zukunft nicht nur erforscht – sondern gelebt. Denn: Energieeffiziente Gebäude, intelligentes Lastmanagement unter Einbeziehung von erneuerbaren Energien und E-Mobilität haben hier schon 2014 die Klimaziele der Bundesregierung von 2050 erreicht. Was zeigt, dass die Energiewende machbar und bezahlbar ist.

Energie-Management auf dem Euref-Campus

Zu den rund 150 Firmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups, die auf dem Campus tätig sind, gehört auch Schneider Electric. Die Ecostruxure-Lösungen des Unternehmens bilden das Rückgrad des Energiemanagements. „Der hohe Digitalisierungsgrad dieser Produkte ist entscheidend für den Erfolg dieses Projektes“, sagt Euref-Chef Reinhard Müller. Das kommt nicht von ungefähr. Das Unternehmen hat bereits vor zehn Jahren mit seinem Framework Ecostruxure die Weichen für eine digitale Zukunft gestellt. Zudem hat CEO Jean-Pascal Tricoire verkündet, dass Schneider schon ab 2025 CO2-neutral sein will und möchte mit seinen Maßnahmen zeigen, dass Nachhaltigkeit auch profitabel sein kann. Beispielsweise lassen sich, wie der Campus beweist, 70 % Energie in einem Gebäude einsparen – das ist echtes Geschäft. Was auch eine Studie des VDMA bestätigt: Danach steckt im Klimaschutz bis zum Jahr 2050 für den Maschinenbau ein zusätzliches Potenzial von 10 Mrd. Euro.