Kommentar No pain, no gain: Das IoT und die Jobs
Dass das rasante Wachstum des IoT am Arbeitsmarkt seine Spuren hinterlassen wird - darüber sind sich die Experten einig. Dennoch dürfte der befürchtete Kahlschlag ausbleiben. Wie bei früheren "industriellen Revolutionen" wird der technische Fortschritt zu einem langfristigen Anstieg der Beschäftigung führen.
Die Zahlen sind beeindruckend für das Internet der Dinge (IoT): IHS Technology prognostiziert in der Studie "IoT platforms: enabling the Internet of Things", dass der IoT-Markt von einer installierten Basis von 15,4 Milliarden Geräten im Jahr 2015 auf 30,7 Milliarden Geräte im Jahr 2020 und 75,4 Milliarden im Jahr 2025 wachsen wird - ein Anstieg von 60 Milliarden Geräten über zehn Jahre. Nicht minder optimistisch fällt eine Prognose von Bain & Company "How Providers Can Succeed in the Internet of Things" aus: Danach wird der Jahresumsatz von IoT-Anbietern, die Hardware, Software und umfassende Lösungen verkaufen, bis 2020 die Schwelle von 470 Milliarden Dollar übersteigen.
Allerdings wird das hohe Wachstumstempo im IoT parallel den Automatisierungsgrad in der Wirtschaft auf neue Höhen treiben - mit der Folge, dass die Menschen immer seltener "einfache Aufgaben" erledigen werden. Bedeutet das nun, dass die Nachfrage nach Personal mit hoher technischer Qualifikation steigt, während der Bedarf an weniger qualifizierten Arbeitskräften sinkt? Und was sind die unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt?
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