Datenschutz Mit wenigen Schritten zu mehr Cybersicherheit
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Viele Firmen schenken dem Thema Datensicherheit noch nicht genug Aufmerksamkeit. Diese Fahrlässigkeit kostet im Zweifel nicht nur Geld, sondern auch die Reputation. Dabei lassen sich sensible Informationen mit wenigen gezielten Maßnahmen besser schützen.
Durch die neue hybride Arbeitswelt ergeben sich für Unternehmen, egal welcher Größe, ganz neue Herausforderungen, wie etwa beim Thema Cybersicherheit und Datenschutz. Denn die neue Realität ist digitaler geworden: So arbeiten Teams nicht mehr ausschließlich zusammen im Büro, sondern sind verteilt an vielen verschiedenen Standorten. Mit dem Ergebnis, dass Mitarbeiter über unsichere private Geräte auf Geschäftsanwendungen zugreifen, die oftmals schlechter geschützt sind, als die firmeneigenen. Dadurch ist eine unübersichtliche Schatten-IT entstanden, die Einfallstore für Cyberattacken bietet. Aber auch die zunehmende Nutzung von Cloud-Anwendungen ist ein potenzielles Risiko. Das ist zumindest dann der Fall, wenn keine klaren Sicherheitsrichtlinien und -maßnahmen bestehen.
Risikofaktor Mensch
Doch nicht nur die verwendete IT stellt ein Sicherheitsrisiko daher, sondern auch der Mensch kann eine Schwachstelle beim Schutz sensibler Informationen sein. So werden beim Social Engineering menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft oder Vertrauen von Cyberkriminellen ausgenutzt, um gezielt zu manipulieren. Die jeweilige Zielperson wird dazu verleitet, vertrauliche Informationen wie Passwörter weiterzugeben, Überweisungen zu tätigen oder Schadsoftware auf Firmensoftware zu installieren. Zwar setzten laut dem Digitalverband Bitkom 2021 bereits 60 Prozent der Unternehmen auf eine abhörsichere Sprachkommunikation, ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Immerhin 41 Prozent greifen auf einen verschlüsselten E-Mail-Verkehr zurück, und damit ein Prozent mehr als 2019. Fakt ist jedoch, dass Social Engineering bei Kriminellen sehr beliebt ist. Unternehmen sollten diese Gefahr keineswegs unterschätzen. So gaben 27 Prozent der befragten Unternehmer aus Deutschland an, dass ihre Mitarbeiter im letzten Jahr telefonisch mit Social Engineering beeinflusst worden seien. Bei 24 Prozent geschah dies per E-Mail.
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