Expertenbeitrag

 Wael Elrifai

Wael Elrifai

VP Digital Insights Solution Engineering bei Hitachi Vantara

Kommentar
Mit IoT & Co. gegen Armut und Hunger

Von Wael Elrifai 6 min Lesedauer

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“Software is eating the world”, erläuterte der ehemalige Netscape-Entwickler und heutige Risikokapitalgeber Marc Andreesen einst das Potential der IT. Aber kann Software auch helfen, dass mehr Menschen genug zu Essen haben?

Um auch zukünftig die Nahrungsversorgung aller Menschen sicherstellen zu können, erweisen sich IoT-Technologien als vielversprechender technologischer Ansatz.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Um auch zukünftig die Nahrungsversorgung aller Menschen sicherstellen zu können, erweisen sich IoT-Technologien als vielversprechender technologischer Ansatz.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Mit der wachsenden Weltbevölkerung steigt jedes Jahr auch der weltweite Bedarf an Nahrungsmitteln. Den Vereinten Nationen (UN) zufolge muss die globale Agrarproduktion bis 2050 um 70 Prozent steigen, um dann alle Menschen ernähren zu können. Diese Herausforderung wird noch schwieriger, wenn man sich vor Augen hält, dass das zur Verfügung stehende Ackerland permanent weniger wird. Zwar gab es in den vergangenen Jahrzehnten große Erfolge im Kampf gegen den Nahrungsmangel, aber der Hunger ist nicht besiegt und erstmals seit Jahren steigt die Zahl der hungernden Menschen laut UN-Angaben wieder.

Die eigentliche Tragödie daran: Weltweit werden ausreichend Nahrungsmittel produziert, um alle Menschen zu ernähren. Auch in Ländern, in denen viele Menschen unterernährt sind, gibt es meist genügend Nahrungsmittel. Warum haben dann aber so viele Menschen Hunger? Die Gründe dafür sind vielfältig, zu den wichtigsten gehören mangelnde und schlechte Anbauflächen, ineffiziente Logistikketten, Kriege, Klimawandel und zu wenig Informationen vom Acker.