Veränderte konjunkturelle Rahmenbedingungen und ein härterer globaler Wettbewerb erfordern effizienteres Wirtschaften. Laserhub sieht in automatisierten Bestellprozessen und in MaaS (Manufacturing-as-a-Service) die Antwort auf diese Herausforderungen im neuen Jahr.
Christoph Rößner, Gründer und Geschäftsführer der Laserhub GmbH: „Manufacturing-as-a-Service (MaaS) ist der aktuelle Trend, der die Fertigungslandschaft nachhaltig verändern wird.“
(Bild: Laserhub)
Im kommenden Jahr wird sich der Druck auf Unternehmen im produzierenden Gewerbe weiter erhöhen. Die zu erwartende Konjunkturabschwächung und die zunehmend globalisierte Konkurrenzsituation erfordern mehr Effizienz, mehr Flexibilität und damit mehr Offenheit für Digitalisierung, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle. Die Macher des Stuttgarter Start-ups Laserhub, einer vertikal integrierten, herstellerübergreifende und vollautomatisierten Beschaffungsplattform für individuelle Blechteile, erwarten deshalb eine noch weiter anziehende Nachfrage an Lösungen für automatisiertes Auftrags- und Bestellmanagement sowie Möglichkeiten, um Leistungen via Manufacturing-as-a-Service (MaaS) zu beziehen.
Vernetzte Fertigungsinfrastrukturen gemeinsam nutzen
„Maßgeschneiderte Produkte liegen im Trend, wie etwa der akribisch online-konfigurierte Neuwagen mit unzähligen Individualisierungsvarianten oder individuelle Modeartikel, gefertigt nach dem Wunsch des Kunden. Immer mehr Hersteller nutzen deswegen Technologien, die eine kundenspezifische Anpassung ermöglichen. Die Fertigungsindustrie war hierbei schon immer offen für neue Technologie. Von der Big-Data-Analytik über 3D-Druck bis hin zur fortschrittlichen Robotik helfen die wegweisenden Vorteile moderner Technologien den Herstellern, menschliche Eingriffe und mögliche Fehler zu reduzieren, die Anlagenproduktivität zu steigern und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. „Manufacturing-as-a-Service (MaaS) ist der aktuelle Trend, der die Fertigungslandschaft nachhaltig verändern wird“, erklärt Christoph Rößner, Gründer und Geschäftsführer der Laserhub GmbH.
Manufacturing-as-a-Service steht für die gemeinsame Nutzung vernetzter Fertigungsinfrastrukturen zur Produktion von Waren. Hersteller greifen auf das Internet zurück, um Fertigungsanlagen gemeinsam zu nutzen. MaaS war erst durch kostengünstige Cloud-Ressourcen, schnelles Internet und die hochgradige Vernetzung der Industrie-4.0-Ära realisierbar. „Wir sehen diese Art der intelligent verteilten Produktion ganz klar im Aufwind in den nächsten Jahren“, so Rößner.
MaaS ist eng mit dem „On Demand“-Gedanken verzahnt. Gefertigt wird nach Bedarf nur das, was gerade benötigt wird. Dadurch lässt sich die Lagerhaltung vieler unterschiedlicher Bauteile vermeiden. Hier war ursprünglich die Automobilindustrie logistisch wegweisend mit Just-in-Time (JIT) und Just-in-Sequence (JIS). Was sich in den letzten Jahren jedoch verändert hat, sind die immer kürzeren Zyklen, in denen zunehmend stärker individualisierte Bauteile minutengenau am richtigen Fließband landen müssen. Daraus ist das Konzept Manufacturing-on-Demand (MOD) hervorgegangen, das in immer mehr Branchen umgesetzt wird. Die „Fertigung auf Abruf“ bedeutet skalierbare und anpassbare Montage- und Fertigungsprozesse, um kundenspezifische Aufträge auf Basis von kurzfristig übermittelten Daten zu fertigen.
Die Zulieferbeziehungen spielen sich heute global ab, mit kurzen Vorlaufzeit – und sogar in Echtzeit. Über das Internet der Dinge kann der Produkthersteller auch den Status bezüglich der verteilt produzierten Fertigungskomponenten jederzeit verfolgen. Die IoT-Vernetzung macht zuvor regional agierende Fertigungsstätten verfügbar für den Weltmarkt, um spezifische Fertigungsprozesse anbieten zu können.
Algorithmus wählt optimalen Anbieter aus
Im Bereich der Metallverarbeitung können Konstrukteure und Einkäufer heute ihre CAD-Daten einfach auf Cloud-Manufacturing-Plattformen hochladen, um innerhalb kurzer Zeit die fertigen Bauteile zu erhalten. Diese Art von Manufacturing-Cloud ermöglicht erstmals eine standortunabhängige Bestellungs- und Fertigungsabwicklung nach dem On-Demand-Prinzip.
„Wir sehen das transformative Potenzial in der optimalen Auslastung freier Fertigungskapazitäten, ohne zusätzlichen Aufwand für den Besteller. Im Gegenteil, mit nur wenigen Mausklicks erfolgt die Zuordnung eines Auftrags für eine spezielle Art der Metallbearbeitung auf einen Bearbeitungsbetrieb mit entsprechender Anlage – und freien Kapazitäten“, erläutert Rößner. „Dadurch entfällt auch die Suche nach geeigneten Zuliefern mit den entsprechenden Skills und Kapazitäten. Dieses Matching erfolgt durch einen effizienten Algorithmus, der die Auswahl des bestmöglichen Anbieters garantiert. Die gesamte Supply Chain wird dabei durch Laserhub gemanagt und sichergestellt.“
Um effizienter zu wirtschaften, nutzen Unternehmen heute bereits vielfach digitale B2B-Plattformen, ein Trend, der 2019 weiter zunehmen dürfte. Der Geschäftserfolg der Plattformbetreiber gelingt vor allem in traditionell geprägten Branchen, die mitunter ineffiziente Prozesse aufweisen, wenn es darum geht, Anbieter und Kunde erfolgreich zusammenzubringen. Ziel der automatisierten Beschaffungsplattformen ist es, die Effizienzvorteile der Digitalisierung und Prozessautomatisierung auch in hochgradig spezialisierten Märkten umzusetzen. Davon profitieren sowohl die Kunden, durch den Zugriff auf viele Anbieter sowie eine schnelle und komfortable Bestellung, als auch die Anbieter, durch eine bessere Auslastung ihrer Ressourcen.
Stand: 08.12.2025
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