Interview
„In der Asset Administration Shell liegt noch weit mehr Potenzial als der reine Datenaustausch“

Das Gespräch führte Sebastian Human 6 min Lesedauer

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Im Interview sprechen Christian Heinrich und Ekrem Yigitdöl von der Open Industry 4.0 Alliance über die Schlüsseltechnologie digitaler Zwilling, die Echtzeitüberwachung und mehr ermöglicht, jedoch durch Herausforderungen wie unzureichende Standards und Datenintegrationsprobleme behindert wird.

Die industrielle Nutzung digitaler Zwillinge schreitet voran, doch noch immer gilt es Hürden zu nehmen, damit die Industrie auch in der Breite von der Technologie profitieren kann.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die industrielle Nutzung digitaler Zwillinge schreitet voran, doch noch immer gilt es Hürden zu nehmen, damit die Industrie auch in der Breite von der Technologie profitieren kann.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Nutzen digitaler Zwillinge scheint inzwischen vielen Menschen klar zu sein. Wie geht es mit dem Einsatz der Technologie im industriellen Umfeld Ihrer Meinung nach voran?

Christian Heinrich: Zunächst möchte ich betonen, dass der Begriff „digitaler Zwilling“ stark überladen ist und es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, was genau damit gemeint ist. Ohne hier eine Diskussion der Definition zu führen, kann man sehen, dass sich der Einsatz digitaler Zwillinge im industriellen Umfeld zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt.