KI goes embedded Wie Künstliche Intelligenz von der Cloud in jedes Gerät wandert
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Große Sprachmodelle, Künstliche Intelligenz (KI) zur Erstellung und Manipulation von Bilddaten; Bilderkennungssysteme, die Hautkrebs besser diagnostizieren als der erfahrenste Arzt – das alles ist Künstliche Intelligenz, wie jeder sie inzwischen kennt. Alle diese Modelle haben eines gemeinsam: Sie sind rechenintensiv und laufen auf großen Servern in der Cloud.
„Die Cloud ist immer der Rechner eines anderen“ lautet eine viel zitierte Redewendung. Und in der Tat, da ist etwas Wahres dran. Wer will garantieren, geschweige denn beweisen, dass die persönlichen Daten nicht durch den Cloud-Betreiber genutzt werden? Bei vielen großen und bekannten Anbietern stimmt man der Verwendung der Daten für bestimmte Zwecke – zum Beispiel als Trainingsdaten für die nächste Generation der KI – sogar explizit zu. Im Gegenzug erhält der Anwender ein hohes Maß an Bequemlichkeit – oder es wird ihm sogar viel Arbeit abgenommen, wie es zum Beispiel Microsoft mit seinem „Pilot“ verspricht.
Nicht nur der Datenschutz ist ein Problem
Neben der hier angesprochenen Datenschutzproblematik, die meist wie ein als Schaf getarnter Wolf daherkommt, tun sich weitere Felder auf, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen erschweren. KI ist, was den Datenhunger betrifft, gefräßig. Doch häufig können die enormen Datenmengen, die Sensoren zu erfassen fähig sind, gar nicht sinnvoll übertragen werden. Was im Kleinen noch gehen mag – die Verkabelung aller Geräte mit Glasfaser – erweist sich in größeren Produktionsanlagen als nahezu unmöglich.
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