Security
Klein-Firewalls schützen Maschinen und Anlagen

Von Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer 5 min Lesedauer

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Softwarekomponenten von Maschinen stellen im Internet Ziele für Angreifer dar. Mithilfe von Klein-Firewalls kann man die Maschinen segmentweise isolieren und so die Sicherheit im Unternehmensnetz erhöhen.

Die Kommunikation mit dem verinselten Datennetzsegment wird auf die unbedingt notwendigen Fälle beschränkt. So verringert sich die Angriffsoberfläche.(Bild:  Wiesemann & Theis)
Die Kommunikation mit dem verinselten Datennetzsegment wird auf die unbedingt notwendigen Fälle beschränkt. So verringert sich die Angriffsoberfläche.
(Bild: Wiesemann & Theis)

Auf einen Blick:

  • Wurde kein Wartungsvertrag für eine Anlage abgeschlossen, der die herstellerseitige Aktualisierung von Software beinhaltet, liegt die Verantwortung beim Betreiber.
  • Um bei einer nicht aktualisierten Software den Einfall von Schadsoftware zu verhindern, gibt es die Möglichkeit, die Bedrohung durch Klein-Firewalls zu verringern.
  • Die Konfiguration erfolgt über eine bedienerfreundliche Weboberfläche und dauert nur wenige Minuten.

Eine der großen Herausforderungen auf dem Weg zur Industrie 4.0 ist es, bei zunehmender Konnektivität im Produktionsdatennetz ein möglichst hohes Maß an Sicherheit zu garantieren. Ein zentrales Problem liegt dabei in der Aktualität der von den Maschinen verwendeten Softwarekomponenten. Besonders im Produktionsumfeld findet sich vielfach veraltete Software, die ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt.