Selbstlernende Maschinen
KI: Viel Anspruch - wenig Wirklichkeit?

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

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In deutschen Unternehmen ist Künstliche Intelligenz (KI) vielfach noch in der Projektphase. Bei der umfassenden Anwendung in Prozessen und Produkten liegt man im internationalen Vergleich aber leicht zurück. Das sind die Kernergebnisse einer weltweiten KI-Studie.

Jobkiller KI? Weniger als die Hälfte der befragten Firmen erwarten in den nächsten fünf Jahren einen Arbeitsplatzabbau durch den zunehmenden Einsatz von KI. Lediglich 31 Prozent der befragten Führungskräfte befürchten, dass Teile ihrer Aufgaben zeitnah durch KI übernommen werden.(Bild:   / CC0)
Jobkiller KI? Weniger als die Hälfte der befragten Firmen erwarten in den nächsten fünf Jahren einen Arbeitsplatzabbau durch den zunehmenden Einsatz von KI. Lediglich 31 Prozent der befragten Führungskräfte befürchten, dass Teile ihrer Aufgaben zeitnah durch KI übernommen werden.
(Bild: / CC0)

Selbstlernende Maschinen, sogenannte Künstliche Intelligenz (KI), kommt in der deutsche Wirtschaft bereits zum Einsatz - aber eher testweise. Das hat die Strategieberatung The Boston Consulting Group (BCG) und das US-Wirtschaftsmagazin MIT Sloan Management Review im Rahmen der Studie "Reshaping Business with Artificial Intelligence: Closing the Gap Between Ambition and Action" herausgefunden. Bei der Umsetzung im globalen Vergleich hinken die deutschen Firmen aber noch leicht hinterher.

Unternehmen versprechen sich von KI Wettbewerbsvorteil

So haben etwa 52 Prozent der deutschen Unternehmen (global: rund 41 Prozent) Pilotprojekte gestartet oder nutzen KI in ersten Prozessen und Produkten. Nur vier Prozent hingegen haben KI umfassend in ihre Prozesse und Angebote integriert. Damit liegt Deutschland unter dem globalen Durchschnitt (fünf Prozent) und hinter den USA (sieben Prozent). Für die Studie wurden mehr als 3000 Führungskräfte, Manager und Analysten aus 21 Industrien in 112 Ländern befragt.

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