Intelligente Bilderkennung
KI und Edge arbeiten Hand in Hand für den Arbeitsschutz

Ein Gastbeitrag von Carsten Mieth* 4 min Lesedauer

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KI-Verfahren mit Bilderkennung unterstützen bei der Verbesserung der Arbeitssicherheit, dem Objektschutz und der Zugriffskontrolle. Wenn Künstliche Intelligenz und Edge zusammenarbeiten, können Risiken gesenkt werden. Private 5G-Netzwerke beschleunigen diesen Trend.

Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Risiken in Betrieben zu senken. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Risiken in Betrieben zu senken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Arbeit in einem Industrieunternehmen ist oft hektisch: Zu spät angeliefertes Material sorgt für Zeitdruck, da das Werkspersonal in der Fertigung wartet. Es ist Feierabend, aber die Maschine muss noch gereinigt werden. In solchen Situationen sind selbst erfahrene Fachkräfte oft abgelenkt und es passieren leicht Unfälle. Konkret nennt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung für 2021 eine knappe Million solcher Arbeits- und Wegeunfälle. Die Unfallzahlen sind seit Jahren auf diesem Niveau und schwanken nur wenig. Denn auch wenn Unternehmen Shopfloor und Lager regelmäßig auf Schwachpunkte und Gefahrenherde untersuchen lassen, bleibt ein Restrisiko.

Computer Vision im Arbeitsschutz

Moderne Lösungen für Künstliche Intelligenz können dabei helfen, Risiken zu senken. Dafür werden neuronale Netze für Bilderkennung (engl. Computer Vision) eingesetzt, die in vielen Situationen den Überblick behalten, um Unfälle im Vorfeld zu verhindern. Ein Beispiel: Ein Gabelstapler nähert sich, aber der Mitarbeiter achtet nicht darauf. Eine KI-Lösung kann nun Mitarbeiter oder Fahrer alarmieren. Schlimmstenfalls kann eine KI auch einen Unfall erkennen und Maßnahmen einleiten, etwa den Werkschutz und Ersthelfer rufen. Aber auch zur Vorbeugung eignet sich KI, indem etwa das Fehlen von Helmen oder Schutzbrillen im Vorfeld erkannt und aufgezeigt wird.