Expertenbeitrag

 Johannes Lutz

Johannes Lutz

CEO, 3D Industrie GmbH

3D-Druck-Kolumne // April
Keine Angst vor Fehldrucken im 3D-Druck

Von Johannes Lutz 3 min Lesedauer

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Jeden Montag ist die Spannung groß: Hat der am Freitag gestartete Druckauftrag erfolgreich fertig gedruckt? Oder war die Zeit verschwendet und das Bauteil landet als Ausschuss im Mülleimer? Wie geht man damit um, wenn es zum Fehldruck kommt?

Fehldrucke gehören zur additiven Fertigung dazu und sollten nicht zu sehr verunsichern.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Fehldrucke gehören zur additiven Fertigung dazu und sollten nicht zu sehr verunsichern.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Fehler geschehen. Von dieser Binsenweisheit bleibt auch die additive Fertigung nicht verschont. Jeder Mensch, der von Zeit zu Zeit mit dem 3D-Druck arbeitet, kennt die üblichen Fehldrucke:

  • Der FFF-Drucker bricht den Druckvorgang ab, weil die Düse verstopft ist oder das Bauteil sich von der Bauplattform gelöst hat. Auch kann es passieren, dass das Material leergelaufen ist oder sich das Filament auf der Spule verknotet hat.
  • Bei der SLS-Technologie ist die Pulverförderung ausgefallen oder es war ein Haar im Pulver und somit gibt es Fehlstellen im Bauteil.
  • Besonders kostspielig kann es im Metall 3D-Druck werden, wenn sich zum Beispiel ein Element des Bauteils aufgrund der hohen Spannung löst und das Rakel zum Auftragen des Pulvers einen Crash verursacht.

Zu oft habe ich als Berater für 3D-Druck hier schon sämtliche Schimpfwörter, Flüche und schlechte Laune mitbekommen, weil der 3D-Drucker oder die additive Fertigungsanlage nicht so wollte wie der Mensch, der sie bedient. Und natürlich kostet jeder Fehldruck viel Zeit, Geld und Nerven. So ist es nun mal im Umgang mit neuer Technologie. Der erste Schuss muss sitzen und ein Fehler, der sich zuvor eingeschlichen hat, wird einem im 3D-Druck nicht verziehen.

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