Fünfte Generation der Mobilfunktechnologie
Kampf der Verbindungen: 5G-Campusnetze vereinfachen IoT-Connectivity

Ein Gastbeitrag von Carsten Mieth* 5 min Lesedauer

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Eine Vielzahl an IoT-Projekten hat zu Wildwuchs bei der Vernetzung geführt. 5G hat das Potenzial damit aufzuräumen. Denn einer der Vorteile des neuen Standards ist, dass 5G-Campusnetze jedem Unternehmen ermöglichen, sein eigenes 5G-Netz auszurollen.

Im Rahmen der 5G-Technologie gibt es die Möglichkeit, private Netze auszurollen – die sogenannten 5G-Campusnetzwerke. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Im Rahmen der 5G-Technologie gibt es die Möglichkeit, private Netze auszurollen – die sogenannten 5G-Campusnetzwerke.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Funk oder Kabel? Diese beiden Alternativen haben Industrieunternehmen bei der Anbindung ihrer Produktionsstätten und Betriebsgelände an das IIoT. Industrial Ethernet und andere Verkabelungsstandards auf Basis von Kupfer oder Glasfaser sind auch heute noch der Standard bei der Vernetzung von fest installierten Maschinen. Aber reichen diese für die Vernetzung der Industrie 4.0 aus?

Wildwuchs der Connectivity-Standards

Für mobile Lösungen wie selbstfahrende Gabelstapler oder Transportwagen ist eine drahtlose Anbindung unerlässlich. Verbreitet für diesen Zweck sind bisher 2G/3G oder WiFi. Häufig ist sogar beides im Einsatz, da viele Firmen in den letzten Jahren mehrere Generationen von kleinen und großen IoT-Projekten ausgerollt haben. Dies hat zu einem Wildwuchs geführt, da Dienstleister häufig unterschiedliche Connectivity-Technologien bevorzugen.