Nachgefragt bei den Herstellern Ist WiFi Mesh besser als WLAN?
Seit der CES 2017 schwappt ein Hype namens WiFi-Mesh aus Amerika herüber. Doch auf beiden Seiten des Atlantiks gibt es wenig Konsens, was WiFi-Mesh genau bedeutet. Deshalb haben wir acht WLAN-Manager um Erklärungshilfe gebeten.
Die beste Mesh-Definition liefert Lancom Systems, die überhaupt kein WiFi-Mesh-System im eigenen Portfolio haben. Laut deren Chef und Gründer Ralf Koenzen besteht ein WLAN-Mesh-System „aus einem (WLAN-) Router und mehreren Access Points, die anstelle von Netzwerkkabeln per WLAN-Backbone miteinander verbunden sind. Durch die nicht nötigen Netzwerkkabel soll der Installationsaufwand gegenüber herkömmlichen WLAN-Netzwerken gering gehalten werden, da für die Access Points nur eine Stromversorgung benötigt wird. Oftmals gibt es dabei eine dynamisch vermaschte Struktur zwischen den Access-Points, je nach Funkfeldsituation verändern sich also die Datenwege im WLAN-Backbone,“ erklärt Koenzen. Anders formuliert lauten diese zwei zentralen Mesh-Eigenschaften folgendermaßen:
- 1. Beim neuen WiFi-Mesh sind mehrere WiFi-Access-Points ausschließlich über WLAN-Funk miteinander verkoppelt, anstatt wie bisher zumeist üblich über LAN-Kabel.
- 2. Die Verbindungswege zwischen den vermaschten (oder ver-meshten) WiFi-Points können sich systemgesteuert vollautomatisch und dynamisch an wechselnde Funk-Umgebungsbedingungen anpassen – sprich selber optimieren.
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