Container am Edge
IoT und Kubernetes: Ist eine glückliche Ehe möglich?

Ein Gastbeitrag von Sebastian Scheele* 4 min Lesedauer

Kubernetes erfreut sich als Open-Source-basierte Container-Orchestrierungssystem wachsender Beliebtheit. Dieser Beitrag beleuchtet den Zusammenhang zwischen Kubernetes, Edge und Netzwerk für das Konzept der Industrie 4.0.

Kubernetes am Edge für IoT-Anwendungen nutzen – geht das?(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Kubernetes am Edge für IoT-Anwendungen nutzen – geht das?
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Industrie 4.0 ist der Leitbegriff für die digitale Transformation von Industrieunternehmen. IT und OT wachsen immer mehr zusammen, wodurch steigende Komplexität zu erwarten ist. Kubernetes – als ein bewährtes Tool der IT – kann hierbei helfen, die Probleme der IT-OT-Konvergenz zu lösen. Das Open-Source-basierte Container-Orchestrierungssystem hat sich seit einigen Jahren in Cloud- und On-Premises-Umgebungen zur Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von Container-Anwendungen etabliert. Obwohl Kubernetes in erster Linie als Betriebssystem für die Cloud wahrgenommen wird, ist es auch für Edge-Szenarien geeignet.

Edge-Computing bezieht sich oft in Zusammenhang mit Industrie 4.0 und dem wachsenden Internet of Things auf die verteilte Verarbeitung und Speicherung von Daten näher an den IoT-Sensoren. Einsatzbereiche sind Anwendungen, bei denen die Datenübertragung aufwändig ist oder es auf geringe Latenzzeiten ankommt.