IoT-Sicherheit
IoT-Risiken durch vorinstallierte Apps

Von Dipl.-Phys. Oliver Schonschek 3 min Lesedauer

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Nicht nur Smartphones und Tablets werden mit vorinstallierten Apps geliefert, sondern viele IoT-Geräte auf Android-Basis, wie zum Beispiel Bordcomputer bei vernetzten Fahrzeugen. Sicherheitsforscher weisen auf Risiken hin, die durch die vorinstallierten Apps auftreten können. Die IoT-Sicherheit muss entsprechend erweitert werden.

Speziell auf Android-Devices vorinstallierte Apps können im IoT-Umfeld zum Sicherheitsrisiko werden.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Speziell auf Android-Devices vorinstallierte Apps können im IoT-Umfeld zum Sicherheitsrisiko werden.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Auf Tablets und Smartphones, die über Online-Plattformen auch in Deutschland gekauft werden können, kann sich vorinstallierte Schadsoftware befinden, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Im Jahr 2019 berichtete das BSI über mehrere Fälle, die entsprechenden Geräte wurden von den Handelsplattformen entfernt, die Hersteller boten Firmware-Updates an. Das BSI hatte dann die bereitgestellten Firmware-Updates auf die Schadsoftware überprüft und konnte bestätigen, dass sie in der aktuellen Firmware nicht mehr enthalten war.

„Unsere Untersuchungen zeigen ganz deutlich, dass IT-Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware offensichtlich keine Einzelfälle sind“, so BSI-Präsident Arne Schönbohm. „Um solche Angriffsszenarien zu verhindern, brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung insbesondere seitens der Hersteller und der Händler, damit künftig derartig unsichere Geräte gar nicht erst verkauft werden können.“

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