Network Monitoring in Industrie 4.0-Umgebungen
Intelligente Fertigung bei Bosch Rexroth

Von Julia Moßner 3 min Lesedauer

Bosch Rexroth rüstete seine Werke in Lohr am Main und Erbach auf eine Industrie 4.0-Umgebung um. Dadurch wurde die Produktion deutlich effizienter, beispielsweise weil die Bestell- und ERP-Systeme mit dem Produktionsleitsystem und der Fertigung verknüpft wurden. Um den zuverlässigen Betrieb der neuen, komplexen IT-Infrastruktur sicherzustellen, kommt die Monitoring-Lösung PRTG Network Monitor zum Einsatz.

(Bild:  Bosch Rexroth)
(Bild: Bosch Rexroth)

Bosch Rexroth stellt im Werk LoP2 an den Standorten Lohr am Main und Erbach elektrische Antriebe und Steuerungen mit offenen Steuerungssystemen (Open Core Engineering) her. Die hier gefertigten Produkte bilden die Grundlagen für Fabrikautomation und Industrie 4.0 auf der ganzen Welt. Bei individuellen Kundenwünschen und mehr als 200.000 Produktvarianten ist eine vernetzte Fertigung, in der das Produkt seine Fertigung selbst steuert, nicht nur effizienter, sondern auch deutlich weniger fehleranfällig. Das ist das Prinzip von Industrie 4.0.

Bei Bosch Rexroth heißt das, dass zu Beginn der Fertigung über eine enge Verknüpfung von ERP- und MES-Systemen ein digitales Abbild des Produkts geschaffen wird. Dieses virtuelle Produkt steuert nachfolgend sämtliche Fertigungsschritte, die so papierlos und ohne Rüstzeiten erfolgen können. Das reibungslose Funktionieren der vernetzten IT wird zu einem entscheidenden Faktor in der Produktion. Bei einem Ausfall der IT ist die Produktivität und damit die Effizienz der Produktion gefährdet. Damit wird ein kontinuierliches und umfassendes Monitoring der gesamten IT unerlässlich.