Smart Factory
Industrielle Anlagenüberwachung - wie schwer ist das wirklich?

Von Vincent Ohana & Nico Boh* 6 min Lesedauer

Ein guter Überblick über die Produktion und Maschinenparks spart langfristig Kosten ein und setzt Ressourcen für nützlichere Dinge frei. Doch wie realistisch ist das? Wie viel Aufwand muss betrieben werden, um eine digitale Transformation von Anlagen und Produktionen voranzutreiben?

Das Ziel industrieller Anlagenüberwachung ist klar: repetitive, manuelle und zeitintensive Prozesse zu automatisieren, Maschinen- und Produktionsdaten global zugänglich zu machen und im Idealfall vorausschauende Instandhaltung einzusetzen.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Das Ziel industrieller Anlagenüberwachung ist klar: repetitive, manuelle und zeitintensive Prozesse zu automatisieren, Maschinen- und Produktionsdaten global zugänglich zu machen und im Idealfall vorausschauende Instandhaltung einzusetzen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Immer mehr Industrieunternehmen investieren in die Umsetzung von großen Digitalisierungsprojekten. Die IDC-Studie Industrial IoT in Deutschland 2021 zeigt, dass 40 Prozent der befragten Unternehmen wegen COVID-19 ihre Investitionen in das IIoT erhöhen wollen. Inwieweit diese Maßnahmen bereits in produktive Abläufe eingebunden sind, ist von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Eines ist klar – mit der Realisierung von solch komplexen Lösungen und den damit angestrebten automatisierten Prozessen, ist auch eine ungeheure Menge an Zeit, Aufwand und Geld verbunden. Und das können beziehungsweise wollen sich viele Industrieunternehmen, vor allem im deutschen Mittelstand, noch nicht leisten.