Industrie 4.0
Der Erfolg von IIoT steht und fällt mit der IT-Sicherheit

Ein Gastbeitrag von Paul Bauer* 5 min Lesedauer

Industrie 4.0 revolutioniert Fertigungsprozesse durch Effizienzsteigerung und Lieferkettenoptimierung, birgt aber Sicherheitsrisiken. Unternehmen müssen ihre digitale Verwundbarkeit kennen und Cyberresilienz planen. Die NIS-2-Richtlinie setzt dafür strenge Standards.

Sicherheitsmaßnahmen im OT-Bereich: Wie können vernetzte Systeme in der Industrie wirksam geschützt werden? (Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Sicherheitsmaßnahmen im OT-Bereich: Wie können vernetzte Systeme in der Industrie wirksam geschützt werden?
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Der Erfolg von Industrie 4.0 ist eng mit einem robusten IT-Schutz und der Sicherheit von industriellen Kontrollsystemen (kurz: ICS) verbunden. Die zunehmende Vernetzung der OT-Technologie kann hier zusätzliche Schwachstellen einbringen. Daher müssen Hersteller die wichtigsten Systeme ihres Betriebs, die zur Aufrechterhaltung der Produktion erforderlich sind, genau verstehen.

Um ein robustes Fertigungsmodell zu entwickeln, müssen zunächst alle Systeme, deren Schwachstellen und Wechselwirkungen identifiziert werden. Durch die Darstellung aller Verbindungen zwischen den Systemen sowie zwischen den IT- und OT-Umgebungen können potenzielle Risiken aufgezeigt werden. Im Zuge des Übergangs zu Industrie 4.0 ist es für Hersteller entscheidend, einen Zero-Trust-Ansatz bei der Cybersicherheit zu verfolgen. Indem nur verifizierter Datenverkehr zugelassen wird, lässt sich der Schutz aller Systeme einfacher gewährleisten.