Expertenbeitrag

 Tim Mackey

Tim Mackey

Senior Technical Evangelist, Black Duck

IoT-Security
Im Internet of Things hinkt die Sicherheit hinterher

Von Taylor Armerding/Tim Mackey* 3 min Lesedauer

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Der Markt für IoT-Anwendungen entwickelt sich rasant. Oft steht für die Anbieter die Performance der jeweiligen Lösung allerdings vor dessen Sicherheit. Das kann sich perspektivisch rächen. Ein Plädoyer für’s Umdenken.

Security-Aspekte rangieren bei der Entwicklung von IoT-Lösungen noch immer hinter Features und Geschwindigkeit.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Security-Aspekte rangieren bei der Entwicklung von IoT-Lösungen noch immer hinter Features und Geschwindigkeit.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Das Internet der Dinge wächst weiter in Rekordgeschwindigkeit und könnte zum Internet of Everything (IoE) werden. Die Gerätesicherheit allerdings, sie hinkt hinterher. Eine Tatsache, die zwar der Community bekannt ist, nicht aber unbedingt bei Geräteherstellern und Verbrauchern gleichermaßen.

Die größte Herausforderung liegt dabei in der Komplexität und der Geschwindigkeit, mit der sich die Entwicklung vollzieht. Aktuell haben wir es mit einem Phänomen zu tun, das - moralisch betrachtet - einer Landnahme gleicht: Unabhängig davon, was ein Gerät potenziell tun könnte, arbeitet ein geschätztes Dutzend von Anbietern aktiv daran es marktreif zu machen. Treiber sind insbesondere neue Features und Funktionen, die möglichst schnell mit dem betreffenden Gerät auf den Markt gebracht werden sollen. Sicherheit steht, so überraschend das heute klingen mag, dabei nicht im Vordergrund.