Könnte besser sein! Unternehmen hängen hinter den KI-Erwartungen zurück

Quelle: IFS 4 min Lesedauer

Eine aktuelle IFS-Studie zeigt, dass Unternehmen Erwartungen des Managements in puncto künstliche Intelligenz nicht voll erfüllen können.

IFS hat über 200 deutsche Entscheider gefragt, wie es mit der Umsetzung von künstlicher Intelligenz in ihrem Unternehmen aussieht. Dabei kam grob gesagt heraus, das man sich von KI viele Verbesserungen erwartet, es aber auch gewisse Hemmnisse und Versäumnisse gibt ...(Bild:  Tierney - stock.adobe.com)
IFS hat über 200 deutsche Entscheider gefragt, wie es mit der Umsetzung von künstlicher Intelligenz in ihrem Unternehmen aussieht. Dabei kam grob gesagt heraus, das man sich von KI viele Verbesserungen erwartet, es aber auch gewisse Hemmnisse und Versäumnisse gibt ...
(Bild: Tierney - stock.adobe.com)

Eine neue Studie von IFS, einem führenden Anbieter von Cloud-Business-Software, offenbart, dass deutsche Führungskräfte dem Hype um künstliche Intelligenz (KI) zwar folgen wollen, doch die Unternehmen noch nicht in der Lage sind, die an sie gestellten Erwartungen in der Praxis zu erfüllen. An der globalen Studie „Industrial AI: the new frontier for productivity, innovation and competitiveness“ nahmen 1.700 Top-Entscheidungsträger aus 12 Ländern teil – darunter 207 aus Deutschland. Trotz der aktuellen Herausforderungen, vertraue aber die Mehrheit der Befragten darauf, dass mit der richtigen KI-Strategie ein großer Mehrwert für ihr Unternehmen entstehen werde.

Deutsche Entscheider sind trotz einiger Hürden optimistisch

Die Umsetzung und das Ausschöpfen des ganzen Potenzials, das durch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz gehoben werden könnte, werden demnach durch fehlende Technologie, Prozesse und Fähigkeiten ausgebremst. Die Befragten in Deutschland sehen sich bei der Umsetzung ihrer KI-Projekte zwar vor strukturelle und technologische Herausforderungen gestellt, sind aber dennoch optimistisch. Die folgende Auswertung bezieht sich nun auf die Antworten der deutschen Führungskräfte:

KI als Innovator, Wachstumsmotor und Motivator

Eine überwältigende Mehrheit der Befragten (91 Prozent) erwartet massive Vorteile für ihr Unternehmen durch KI. Die drei wichtigsten Bereiche, für die KI-Tools einen entscheidenden Mehrwehrt bringen kann, sind demnach Produkt- und Serviceinnovationen, ein kontinuierliches Business-Wachstum sowie die höhere Produktivität der Mitarbeiter. Gleichzeitig geben 88 Prozent der deutschen Entscheider an, dass der Hype um KI inzwischen so groß ist, dass auf ihnen ein erheblicher Druck für die schnellere Einführung von KI-Tools lastet. Eine der größten Befürchtungen dabei ist offensichtlich, dass KI-Projekte in der Pilotphase stecken bleiben könnten, wenn sie nicht richtig geplant, umgesetzt und kommuniziert würden.

Viele Entscheider trauen ihren Mitarbeitern zu wenig zu

Viele Unternehmen haben der Einführung von KI aber auch keine Priorität eingeräumt und verfügen weder über die Infrastruktur noch über die Kompetenzen, um die erwarteten Vorteile ins Haus zu holen. Das erfordert schließlich eine robuste industrielle KI-Strategie – eine starke Kombination aus Cloud, Daten, Prozessen und Expertise. So glauben 86 Prozent, dass ein fehlender strategischer Ansatz ein Anzeichen dafür ist, dass das Unternehmen nicht über ausreichende Fähigkeiten verfügt, um KI-Möglichkeiten erfolgreich umzusetzen. Diese Einschätzung wird auch an anderer Stelle in der Studie deutlich. Denn 43 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Expertise und Fähigkeiten der Mitarbeiter in Bezug auf KI zwar akzeptabel, aber verbesserungswürdig sind.

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