Der Schritt voraus! Hier kommt die erste Sandale aus dem 3D-Drucker

Quelle: Vivobarefoot 2 min Lesedauer

Industrielle Einheitsgrößen dominieren noch immer den Schuhmarkt, dabei ist längst klar, dass der menschliche Fuß so individuell ist wie ein Fingerabdruck. Das will Vivobarefoot berücksichtigen.

Das britische Unternehmen Vivabarefoot überlässt in Sachen moderner Sandalen nichts dem Zufall. Mit künstlicher Intelligenz, Scannertechnik und 3D-Druck will man das Schuhwerk der Zukunft so gut wie es geht, dem individuellen Fuß anpassen ...(Bild:  Vivobarefoot)
Das britische Unternehmen Vivabarefoot überlässt in Sachen moderner Sandalen nichts dem Zufall. Mit künstlicher Intelligenz, Scannertechnik und 3D-Druck will man das Schuhwerk der Zukunft so gut wie es geht, dem individuellen Fuß anpassen ...
(Bild: Vivobarefoot)

Vivobarefoot, ein führendes Unternehmen für minimalistisches Schuhwerk, will das Manko mit dem nur unzureichend individualisiertem Fußkleid durch die Plattform Vivobiome ändern. Denn mithilfe der weltweit ersten vollständig digitalen Plattform für individuell angepasste Schuhe sollen sich Modelle entwickeln lassen, die exakt auf jeden Nutzer abgestimmt seien. Das System bringt 3D-Scanning, KI-Technologie und lokale Produktion in einem nachhaltigen Kreislauf zusammen – und zwar für Schuhe, die sich an den Körper anpassen, wie es weiter heißt. Und mit der sogenannten Tabi Gen 01 stellt das britische Unternehmen den ersten Prototyp dieser neuen Produktionslogik in Sachen Sandalen vor, gefertigt durch 3D-Druck, lokal, abfallfrei und ohne Einheitsgrößen. Statt auf Massenproduktion setzt Vivobiome also auf digitale Präzision, regenerative Materialien und ein Design, das den Fuß ins Zentrum rückt.

Ressourcenschonende Schuhproduktion per additiver Fertigung

Um Schuhe in der Zukunft also nicht mehr in Seriengrößen zu produzieren, setzt das Vivobarefoot auf einen radikal modernen Ansatz. Ein digitaler 3D-Scan ersetzt dabei das Lineal und der 3D-Drucker für die additive Fertigung der Sandale das Fließband. Jedes Modell werde individuell gefertigt – lokal, ressourcenschonend und rückverfolgbar. Vivobarefoot möchte mit der Tabi Gen 01 Sandale somit den nächsten großen Schritt in der Schuhindustrie ebnen, beginnend mit einem einzigen Scan. Die Idee hinter Vivobiome sei nicht neu, aber in dieser Konsequenz technologisch erstmals umsetzbar, heißt es weiter. Denn der Scan erfasse Form, Struktur und Haltung des Fußes millimetergenau und liefere die Daten, aus denen das digitale Design entstehe. Mithilfe von SLS-Druckverfahren (Selective Laser Sintering) wird das Modell anschließend in der lokalen Mikrofabrik gefertigt – wie gesagt, ganz ohne Abfall oder Lagerhaltungsaufwand. Die verwendeten Materialien sind außerdem biobasiert, langlebig oder vollständig recycelbar.

Integrierte KI sorgt im wahrsten Sinn für laufende Fortschritte

Die neu entwickelte Tabi-Sandale erlaubt dazu auch eine unabhängige Bewegung der Großzehe – ein zentrales Element in der Biomechanik des Gehens. Und diese scheinbar kleine Veränderung verbessere die natürliche Stabilität und stärke die Fußmuskulatur. Statt unnatürlicher Dämpfung setzt Vivobiome im Zuge dessen auf natürliche Kraft, Flexibilität und ein intensiveres Gefühl beim Gehen. Das sorgt für ein barfußnahes Gefühl, das die natürliche Fußentwicklung fördert, das Gleichgewicht stärkt und Fehlstellungen vorbeugt, wie Vivobarefoot betont. Die integrierte künstliche Intelligenz (KI) analysiere dabei fortlaufend neue Scan-Daten und Nutzerfeedback – sowohl individuell, um die Passform für jeden einzelnen Träger weiter zu optimieren, als auch kollektiv, um das gesamte System „intelligenter“ und präziser zu machen. So wachse mit jedem Scan auch das Verständnis für natürliche Bewegung und für funktionales Design.

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