Datenspeicher
Grünere Rechenzentren: Wie ökologisch sinnvoll ist Tape?

Ein Gastbeitrag von Ines Wolf* 4 min Lesedauer

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Was erst mal widersprüchlich klingt, soll wirklich funktionieren: Der Einsatz von Bandspeichern könnte den Betrieb eines Rechenzentrums nachhaltiger machen. Wie funktioniert das?

Können Bandspeicher einen Beitrag zum umweltschonenderen betrieb von IT-Infrastrukturen leisten?(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Können Bandspeicher einen Beitrag zum umweltschonenderen betrieb von IT-Infrastrukturen leisten?
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Klimawandel verbunden mit zahlreichen Umweltproblemen stellt Unternehmen jeder Art vor die Herausforderung, umweltfreundlicher zu werden. Altmodisch nannte man das Umweltschutz, heute spricht man von Nachhaltigkeit oder ESG, kurz für Environmental Social and Governance.

Gemeint ist im Prinzip dasselbe. Auch die IT muss sich der Frage stellen, wie nachhaltig sie ist. Kann sie etwaige negative Einflüsse auf die Umwelt verringern? Ein Faktor, an dem der Einfluss der IT messbar gemacht werden kann, ist die seit Beginn der digitalen Revolution in den 1980er Jahren exponentiell steigende Datenmenge – und natürlich deren Speicherung.
Um das mit einer Zahl zu verdeutlichen, wir steuern derzeit auf eine globale Datenmenge von 175 Zettabyte im Jahr 2025 zu. Es ist schwer zu beschreiben, was 175 Zettabyte tatsächlich darstellen. Mathematisch ausgedrückt sind ein Zettabyte jedenfalls 1,000,000,000,000,000,000,000 (1021) Bytes.