Bayern / Österreich Grenzübergreifendes 3D-Druck-Kompetenzzentrum geschaffen

Quelle: Pressemitteilung Hochschule Landshut 2 min Lesedauer

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Durch ein von der EU gefördertes Projekt sollen ressourceneffiziente Bauteilinnovationen auf Basis additiver Fertigungsverfahren im bayerisch-österreichischen Grenzraum gebündelt werden. Sie sollen KMUs zugute kommen. Sechs Hochschulen/Universitäten schaffen damit ein grenzüberschreitendes 3D-Druck-Kompetenzzentrum.

Es sollen fertigungs- und leichtbaugerechte Strukturen mit robusten, reproduzierbaren und qualitätsgesicherten Fertigungsprozessen entwickelt werden – wie diese mittels LPBF gefertigte dünnwandige Lattice-Plattenstruktur aus einer Aluminiumlegierung.(Bild:  Eva Kollmannsberger, Hochschule Landshut)
Es sollen fertigungs- und leichtbaugerechte Strukturen mit robusten, reproduzierbaren und qualitätsgesicherten Fertigungsprozessen entwickelt werden – wie diese mittels LPBF gefertigte dünnwandige Lattice-Plattenstruktur aus einer Aluminiumlegierung.
(Bild: Eva Kollmannsberger, Hochschule Landshut)

Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen sind eine wesentliche Voraussetzung für die nachhaltige Ressourcennutzung in vielen Bereichen, wie zum Beispiel im Mobilitätssektor, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Energietechnik. Eine Möglichkeit zur Gestaltung von hochkomplexen und effizienten Leichtbaustrukturen bieten additive Fertigungsverfahren. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) fehlen oft die monetären, fachlichen oder kapazitiven Ressourcen um das Potenzial der Additiven Fertigung nutzen zu können. Mit dem Projekt „Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen durch additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum ReBi“ sollen nun bayerisch-österreichische Kompetenzen in der additiven Fertigung unter Beteiligung von sechs Hochschulen/Universitäten gebündelt werden und KMUs zugute kommen.

Durch den Aufbau eines gemeinsamen Kompetenzzentrums für Bauteilinnovationen in der Grenzregion von Bayern und Österreich und durch Bündelung der spezifischen Kompetenzen der Forschungspartner sowie die Bearbeitung aktueller Forschungsaufgaben sollen KMU von den technisch-wissenschaftlichen Synergieeffekten profitieren. Neue Gestaltungsmethoden und optimierte additive Fertigungsverfahren für ressourceneffiziente Produkte speziell im Bereich des Metall-3D-Drucks sollen so ermöglicht werden.

Die Spezialisierungsgebiete der Forschungspartner

Die FH Oberösterreich beschäftigt sich seit Jahren mit der Verarbeitung von Stählen mittels Laser Powder Bed Fusion (LPBF) und mit dem additiven Aufbau von Werkzeugstählen mittels Laser Metal Deposition (LMD), insbesondere in der Prozessparameterentwicklung von Stahllegierungen. Der Forschungsschwerpunkt der TH Rosenheim liegt in den Bereichen Konstruktion von Bauteilen für die additive Fertigung per Laser Powder Bed Fusion (LPBF) sowie im Bereich der Digitalisierung. Das Institut FORWISS der Universität Passau befasst sich neben der klassischen Bildverarbeitung und der optischen Messtechnik mit der Datenaufbereitung und Qualitätssicherung für die additive Fertigung. Die elektronenmikroskopische und röntgendiffraktometrische Charakterisierung steht bei der Universität Salzburg im Fokus sowie die Mikrostrukturcharakterisierung von Leichtmetallstrukturen. Die Universität Innsbruck verfügt besonders in den Bereichen LPBF und Legierungsentwicklung über tiefgehende Kompetenzen. Das LLK der Hochschule Landshut bringt seine Kompetenzen aus der Produktentwicklung, Werkstoffanalytik und -mechanik für zellulare Strukturen und Leichtmetalle sowie Strukturmechanik ein.

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