Cyber-Physische-Systeme
Fraunhofer entwickelt Methodik zur Abwägung von Kosten und Nutzen von CPS

Von Linda Bergmann 2 min Lesedauer

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Gerade für KMU ist die Kosten- und Nutzen-Abwägung vor der Anschaffung eines CPS schwierig. Das liegt mitunter an der fehlenden Datenbasis und der Heterogenität vorhandener IT-Strukturen.

Eine neu entwickelte Methode ermöglicht eine Wirtschaftlichkeitsbewertung für CPS-Technologien, welche vor allem für KMU hilfreich ist.(Bild:  Michal Jarmoluk /  Pixabay)
Eine neu entwickelte Methode ermöglicht eine Wirtschaftlichkeitsbewertung für CPS-Technologien, welche vor allem für KMU hilfreich ist.
(Bild: Michal Jarmoluk / Pixabay)

Die Vorteile des Einsatzes von Robotern und fahrerlosen Transportsystemen sind mittlerweile bekannt. Wenn Ware automatisiert kommissioniert und verladen wird, schafft das dem Unternehmen viel Flexibilität und spart zudem zeitliche wie auch personelle Ressourcen. Auch erleichtern CPS den Umgang mit einer hohen Variantenvielfalt und passen sich flexibel kurzfristigen Schwankungen bei der Auftragslage an.

Doch wie hoch genau der Nutzen für das einzelne Unternehmen in Relation zu seinen Anschaffungsausgaben ist, lässt sich bisher schwer beziffern. Das liegt vor allem daran, dass jeder potenzielle CPS-Anwender eine eigene IT-Infrastruktur hat. Eine Anbindung der CPS-Technologie an das vorhandene ERP- oder Manufacturing Execution System (MES) kann zeitweilig sehr aufwendig sein. „Wahrscheinlich müssen sogar die bestehenden Prozesse angepasst werden, weil sie bisher nicht auf die Anwendung dieser neuen Technologien zugeschnitten waren“, so Martina Schiffer von der Abteilung Fabrikplanung und Produktionsmanagement am Fraunhofer IPA.

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