3D-Druck-Kolumne // Februar
Wie man als 3D-Druck Lohnfertiger aus der Krise Profit ziehen kann

Von Johannes Lutz 3 min Lesedauer

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Die Industrie druckt ihre Prototypen auf Desktop-Druckern selbst, die Stückzahl der bestellten Serienteile nimmt ab, Rahmenverträge werden nicht abgerufen und der Kubikzentimeter-Preis sinkt. Wie kann man dennoch als 3D-Druck Dienstleister vom wachsenden Markt profitieren?

Viele der Aufträge, von denen die Branche heute lebt, stammen noch aus der Vergangenheit – doch so muss es nicht bleiben, sagt Johannes Lutz.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Viele der Aufträge, von denen die Branche heute lebt, stammen noch aus der Vergangenheit – doch so muss es nicht bleiben, sagt Johannes Lutz.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Hat eine Technologie Rückenwind, weil der Zeitgeist sie bestärkt, geht es allen Akteuren in der Branche gut. So auch beim 3D-Druck. Es läuft, die Unternehmen bestellen gedruckte Teile, jeder ist mit seiner eigenen Auslastung beschäftigt und jeder verdient Geld. So war es damals, ungefähr im Jahr 2009 als SLS-Bauteile noch wie Gold über die Ladentheke gingen. Wenn ein vergleichbar großes Bauteil heute 300 bis 400 Euro kostet, so waren es damals circa 5.000 Euro. Es gab kaum Wettbewerb und die Preise waren noch nicht im Keller.

Heute ist das anders. Für viele 3D-Druck Dienstleister ist seit dem Jahr 2022 der Überlebensmodus aktiviert. Es ist anstrengend, es wird um jeden noch so kleinen Auftrag gekämpft. Es gab kaum einen Zeitpunkt, da waren die Bauräume so halbvoll, wie aktuell und die Stillstandszeit der Anlagen höher. Was steht dahinter? Eine Flaute? Weltpolitische Krisen? Der Wirtschaftsabschwung? Anstehende Wahlen? Die Automobilbranche?

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